In Berlin hat das Unternehmen Futurefoodco seine Arbeit aufgenommen. Gründer ist Lukas Neuß, der zuvor den Berliner Innovation Hub Kitchentown initiiert hatte. Das neue Unternehmen bietet Innovationsberatung und Produktentwicklung für die Lebensmittelbranche an.
Bereits hunderte Projekte begleitet
Futurefoodco versteht sich als Nachfolger von Kitchentown Berlin. Im August 2025 übergab Kitchentown die Flächen seines Food Innovation Hubs an Vly, einen Anbieter von Milchalternativen. Der US-Inkubator Kitchentown zog sich aus dem deutschen Markt zurück. Das deutsche Team setzt seine Arbeit nun unter dem Namen Futurefoodco fort und konzentriert sich auf Innovations- und Entwicklungsangebote, die es seit 2020 anbietet. Das Unternehmen sitzt weiterhin in der Berliner Mollstraße.
Seit 2018 hat das Team um Lukas Neuß nach eigenen Angaben hunderte Projekte im Startup- und Corporate-Umfeld begleitet. Die Arbeit reicht von Innovationsberatung über die Validierung neuer Lösungen bis zur Prototypenerstellung oder industriellen Produktion neuer Produkte. Zu den Partnern und Auftraggebern zählen nach Unternehmensangaben unter anderem Vly, Holy, Project Eaden sowie Hersteller wie Mövenpick oder Valensina.
Funktionale Lebensmittel als Schwerpunkt
Einen Schwerpunkt legt Futurefoodco auf funktionale Lebensmittel. Verbraucher erwarten zunehmend einen zusätzlichen Mehrwert etwa in den Bereichen Protein, Darmgesundheit oder mentale Performance, heißt es. „Wir erleben aktuell einen deutlichen Innovationsschub im F&B-Markt. Produkte müssen heute mehr leisten als nur gut zu schmecken – sie sollen einen klaren funktionalen Zusatznutzen bieten“, so Katrin Schulze, Head of Innovation bei Futurefoodco. Unternehmen stünden vor der Herausforderung, wissenschaftliche Erkenntnisse, Konsumententrends und marktfähige Produktkonzepte miteinander zu verbinden.
