Lebensmittelproduktion Erzeugerpreise für Nahrungsmittel sinken leicht

Die Erzeugerpreise für Nahrungsmittel sind im Dezember um 0,1 Prozent gegenüber Dezember 2024 gesunken. Butter verbilligte sich um fast 40 Prozent, Schweinefleisch um gut 11 Prozent. Rindfleisch und Kaffee verteuerten sich dagegen deutlich.

Dienstag, 20. Januar 2026, 09:17 Uhr
Theresa Kalmer
Butter deutlich günstiger: Die Erzeugerpreise für Butter lagen im Dezember 2025 um 39,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Bildquelle: Getty Images

Die Erzeugerpreise für Nahrungsmittel in Deutschland sind im Dezember 2025 um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesunken. Dies teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Besonders deutlich fielen die Preise für Butter mit minus 39,6 Prozent, Schweinefleisch mit minus 11,2 Prozent und Zucker mit minus 3,5 Prozent. Gegenüber November 2025 sanken die Butterpreise um 13,9 Prozent.

Teurer im Vergleich zum Vorjahresmonat waren dagegen Rindfleisch mit plus 25,7 Prozent und Kaffee mit plus 18,0 Prozent. Die Preise für Verbrauchsgüter insgesamt stiegen den Angaben zufolge um 0,6 Prozent gegenüber Dezember 2024.

Im Jahresdurchschnitt 2025 verteuerten sich Nahrungsmittel um 3,1 Prozent gegenüber 2024, wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte. Besonders stark stiegen die Preise für Rindfleisch mit plus 30,3 Prozent und Kaffee mit plus 30,1 Prozent. Dagegen sanken die Preise für Zucker um 32,1 Prozent und für Schweinefleisch um 7,2 Prozent. Verbrauchsgüter waren im Jahr 2025 durchschnittlich 2,7 Prozent teurer als 2024.

Futtermittel werden günstiger, Verpackungen teurer

Bei den Vorleistungsgütern für die Lebensmittelproduktion entwickelten sich die Preise unterschiedlich. Futtermittel für Nutztiere kosteten im Dezember 2025 um 6,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, Getreidemehl verbilligte sich um 4,2 Prozent. Verpackungsmaterialien verteuerten sich dagegen teilweise. Die Preise für Glas und Glaswaren stiegen um 2,6 Prozent, wobei veredeltes und bearbeitetes Flachglas 4,7 Prozent teurer war. Die Preise für Hohlglas sanken dagegen um 5,2 Prozent. Papier, Pappe und Waren daraus kosteten 0,9 Prozent weniger als im Dezember 2024.

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte insgesamt waren im Dezember 2025 um 2,5 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Hauptverantwortlich für den Rückgang waren die niedrigeren Energiepreise. Energie kostete um 9,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Jahresdurchschnitt 2025 lagen die Erzeugerpreise um 1,2 Prozent unter dem Niveau von 2024.

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