Schokoladenhersteller Colian-Gubor ernennt Malte Dammann zum Vertriebschef

Der Schokoladenhersteller Colian-Gubor holt Malte Dammann (Foto) als Chief Commercial Officer. Er soll die Internationalisierung vorantreiben und strategische Großkunden stärken. Dammann kommt von Ritter Sport und war zuvor in Führungspositionen bei Mars tätig.

Donnerstag, 15. Januar 2026, 11:12 Uhr
Manuel Glasfort
Malte Dammann soll bei Colian-Gubor als neuer Chief Commercial Officer seine Erfahrung im Markenartikelbereich einbringen. Bildquelle: Gubor Schokoladen

Malte Dammann ist neuer Chief Commercial Officer der Colian-Gubor-Gruppe. Dammann übernahm die Position bereits zum 1. Januar 2026, wie der Schokoladenhersteller jetzt mitteilte. In seiner neuen Funktion verantwortet er die Marketing- und Vertriebsorganisation der Gruppe. Bei Gubor handelt es sich um die Konzernobergesellschaft von Rübezahl-Riegelein, bekannt für Schokoladen-Hohlfiguren.

Zu den Schwerpunkten von Dammanns Tätigkeit zählen die Internationalisierung der Marken- und Kundenstruktur, die Stärkung strategischer Großkunden sowie der Ausbau der kommerziellen Aktivitäten über alle Märkte hinweg, wie Gubor weiter mitteilte. Das Unternehmen erwartet, dass Dammann mit seiner internationalen Erfahrung im Markenartikel- und Süßwarenbereich zur Wachstumsstrategie der Gruppe beitragen wird.

Dammann war zuvor Vertriebs- und Marketingmanager bei Ritter Sport tätig. Dort verantwortete er weltweit 13 Geschäftseinheiten und 350 Mitarbeiter, wie das Unternehmen in der Mitteilung schreibt. Davor bekleidete er mehrere Führungspositionen bei Mars in Europa und Schwellenländern, darunter als Chief Customer Officer Europe und Managing Director Developing Markets. Seine Karriere begann Dammann beim Braukonzern AB Inbev/Quilmes und Philip Morris in Argentinien.

Colian und Gubor schlossen sich 2025 zusammen

Gubor und der polnische Hersteller Colian hatten im Frühjahr 2025 einen Zusammenschluss vereinbart. Die beiden Familienunternehmen wollten durch die Fusion ihre Position auf dem nationalen und internationalen Süßwarenmarkt ausbauen, wie die Unternehmen damals mitteilten. Über die finanziellen Details der Transaktion vereinbarten beide Seiten Stillschweigen.

Die neue Unternehmensgruppe stellt nach eigenen Angaben in zwölf Produktionsstätten in Deutschland, Polen und Irland rund 85.000 Tonnen Süßwaren und 140 Millionen Liter Getränke pro Jahr her. Insgesamt beschäftigt die Gruppe etwa 4.200 Mitarbeiter.

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