Brauerei legt Zahlen vor Krombacher steigert Umsatz trotz rückläufigem Ausstoß

Die Krombacher Gruppe hat 2025 einen Umsatz von 961,7 Millionen Euro erzielt – ein Plus von 1,8 Prozent. Der Gesamtausstoß sank leicht um 0,2 Prozent auf 7,553 Millionen Hektoliter. Alkoholfreie Getränke machen inzwischen rund 40 Prozent des Portfolios aus.

Donnerstag, 15. Januar 2026, 10:30 Uhr
Theresa Kalmer
Während die Dachmarke Krombacher sich 2025 stabil zeigte, bekam Schweppes die nachlassende Gin-Nachfrage zu spüren. Bildquelle: Krombacher Brauerei

Die Krombacher Gruppe hat im Geschäftsjahr 2025 einen Gesamtausstoß von 7,553 Millionen Hektolitern erreicht. Das entspricht einem Rückgang von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz stieg nach Angaben des Unternehmens um 1,8 Prozent auf 961,7 Millionen Euro. Zum Gewinn macht das Unternehmen keine Angaben.

Die Dachmarke Krombacher legte um 0,5 Prozent auf 5,702 Millionen Hektoliter zu. Damit entwickelte sich die Marke entgegen dem Branchentrend. „Das Jahr 2025 war in vielerlei Hinsicht anspruchsvoll. Die Kaufbereitschaft für alkoholhaltige Getränke hat erneut deutlich abgenommen, die allgemeine Konsumstimmung ist nach wie vor gedämpft und auch die Gastronomie kämpft weiterhin mit schwierigen Rahmenbedingungen“, zitierte das Unternehmen Hendrik Kuhn, Vertriebsdirektor Handel national, in der Mitteilung. Krombacher Pils verzeichnete einen leichten Rückgang von 0,8 Prozent auf 4,112 Millionen Hektoliter.

Wachstumstreiber war das alkoholfreie Sortiment der Dachmarke. Krombacher Pils alkoholfrei legte um 7,9 Prozent auf 493.000 Hektoliter zu. Krombacher Fassbrause wuchs um 15,4 Prozent auf 255.000 Hektoliter. Der Anteil alkoholfreier Getränke am Gesamtportfolio erreichte rund 40 Prozent. Im Jahr 2026 will das Unternehmen mit Krombacher Herb alkoholfrei eine neue Produktinnovation einführen.

Schweppes verliert durch schwächere Gin-Nachfrage

Die alkoholfreien Getränkesorten rund um Schweppes, Orangina und Dr Pepper gingen insgesamt um 1,8 Prozent auf 1,605 Millionen Hektoliter zurück. Schweppes verzeichnete ein Minus von 4,2 Prozent auf 1,283 Millionen Hektoliter. Den Angaben zufolge führte der Rückgang des Gin-Booms zu einer geringeren Nachfrage nach klassischen Tonic-Sorten. Orangina erzielte nach Angaben des Unternehmens ein Rekord-Ergebnis und legte um 14,1 Prozent auf 202.000 Hektoliter zu. Dr Pepper wuchs um 1,7 Prozent auf 120.000 Hektoliter.

Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben über 100 Millionen Euro in die Modernisierung von Abfüllanlagen sowie in Logistik- und Produktionskapazitäten am Standort Krombach. „Wir gehen unseren Weg der Entwicklung und Positionierung als umfassender Getränkeanbieter konsequent weiter“, zitierte das Unternehmen Kuhn in der Mitteilung.

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