Personalien Fabio Ziemßen führt Verband für Alternative Proteinquellen weiter

Der Bundesverband für Alternative Proteinquellen (Balpro) hat seinen Vorstand neu besetzt. Fabio Ziemßen (Foto, Mitte) bleibt Vorsitzender, Ronja Berthold (Foto, rechts) von Oatly und Claudia Hauschild (Foto, links) von Rügenwalder Mühle rücken neu in den Vorstand. Zugleich baut der Verband seine Geschäftsstelle in Berlin aus.

Montag, 24. November 2025, 14:44 Uhr
Lea Pichler
Der amtierende Vorsitzende und Mitgründer Fabio Ziemßen (Mitte) wurde
durch die Mitgliederversammlung wiedergewählt. Das BALPro-Vorstandsteam wird verstärkt durch Claudia Hauschild (Rügenwalder Mühle, links) und Ronja Berthold (Oatly, rechts).

Der Bundesverband für Alternative Proteinquellen hat einen neuen Vorstand gewählt. Die Mitgliederversammlung wählte den amtierenden Vorsitzenden und Mitgründer Fabio Ziemßen erneut an die Spitze des Verbands, wie der Verband mitteilte. Ziemßen tritt damit seine vierte Amtszeit an. Neu in den Vorstand gewählt wurden Ronja Berthold von Oatly und Claudia Hauschild von Rügenwalder Mühle. Hauschild übernimmt zugleich die Funktion der stellvertretenden Vorsitzenden.

Röben und Eßer nicht mehr im Vorstand

Die beiden neuen Vorstandsmitglieder leiten zudem die verbandsinternen Arbeitsgruppen Alternative Dairy und Alternative Meat. Die bisherigen Vorstände Godo Röben und Bernd Eßer scheiden aus dem Vorstand aus und widmen sich nach Angaben des Verbands künftig anderen Aufgaben im Sektor. „Mit Godo und Bernd haben wir den Verband in den letzten Jahren auf einen sehr guten Weg gebracht“, sagte Ziemßen,. 

Der Verband hat seine Strukturen erweitert. Die neuen Vorstandsmitglieder leiten gleichzeitig ständige Arbeitsgruppen, in denen politische, wirtschaftliche und fachliche Themen diskutiert werden. Diese Gruppen stehen allen ordentlichen Mitgliedern sowie Fördermitgliedern offen. „Unsere Arbeit stärkt den Markt durch eine breite Dialogfähigkeit“, so Berthold.

Rügenwalder Mühle setzt auf Dialog mit der Politik

Hauschild betonte den Angaben zufolge die Bedeutung der Zusammenarbeit mit der Politik. „Wir erleben bereits, wie unsere Bemühungen im Kontext des Bezeichnungsschutzes in Deutschland Wirkung gezeigt haben, und blicken gespannt auf den weiteren Diskurs entlang der Hightech Agenda“, so Hauschild.

Der Verband hat zudem seine Geschäftsstelle erweitert. Seit Oktober verstärkt William Trautmann als Public Affairs Manager die politische Arbeit des Verbands in Berlin. Mailin Zanke verstärkt das Team als Expertin für Kommunikation. Der Bundesverband für Alternative Proteinquellen zählt nach eigenen Angaben rund 100 Mitglieder innerhalb der deutschsprachigen DACH-Region.

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