Der Getränkehersteller Rhodius Mineralquellen aus der Vulkaneifel hat eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie vorgestellt. Das Familienunternehmen positioniert sich damit nach eigenen Angaben als Vorreiter in der Branche.
Rhodius hat freiwillig einen Nachhaltigkeitsbericht nach den Vorgaben der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) erstellt und ließ ihn sich testieren, obwohl es nicht der gesetzlichen Berichtspflicht unterliegt.
Registrierung bei der SBTi
Zudem registrierte sich Rhodius bei der Science Based Targets initiative (SBTi). Das Unternehmen bekennt sich damit zu wissenschaftlich fundierten Klimazielen im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens. Rhodius will nach eigenen Angaben bis 2030 die Emissionen in Scope 1 und 2 um 65 Prozent und in Scope 3 um 25 Prozent reduzieren. Ferner möchte das Unternehmen den Erdgasverbrauch um 50 Prozent senken und vollständig auf Ökostrom umsteigen.
„Nachhaltigkeit ist für uns kein Stillstand, sondern Fortschritt. Sie fordert uns heraus, neue Wege zu gehen – mit Technologie, mit Mut und mit Haltung gegenüber unseren Kunden, Partnern und unserer Region“, so Frauke Helf, geschäftsführende Gesellschafterin.
Rhodius investiert in Energieeffizienz und Elektromobilität
Zu den konkreten Nachhaltigkeits-Maßnahmen zählen laut Rhodius die Umstellung auf ein modernes Heißwassersystem mit Wärmepumpen, der Bezug von 100 Prozent Ökostrom in Kombination mit einer eigenen Photovoltaikanlage sowie die Elektrifizierung der innerbetrieblichen Logistik. Bis 2030 will das Unternehmen den gesamten Fuhrpark mit Ökostrom betreiben. Ferner setzt Rhodius auf geschlossene PET-Materialkreisläufe und hohe Wiederverwendungsraten bei Glas, Kästen und KEGs.
Rhodius füllt nach eigenen Angaben jährlich über 600 Millionen Einheiten eigener Marken und für andere Markenhersteller ab. Im Jahr 2024 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von über 140 Millionen Euro. Rhodius beschäftigt 360 Mitarbeiter.
