Die Destillerie Kammer-Kirsch hat eine Vertriebspartnerschaft mit dem schottischen Whiskyhersteller Ardgowan geschlossen. Das Karlsruher Unternehmen wird das Ardgowan-Produktportfolio künftig exklusiv in Deutschland vertreiben, wie Kammer-Kirsch mitteilte.
Die Ardgowan Distillery nahm im Juni 2025 als erste neue Brennerei seit über 100 Jahren in der Region Inverclyde die Produktion auf. Das 2017 gegründete Unternehmen investierte nach eigenen Angaben bereits drei Jahre vor der Fertigstellung der Brennerei mehrere Millionen Britische Pfund in Fässer. Dabei entwickelte Ardgowan ein spezielles Fassformat namens Infinity Cask für lange Reifezeiten ab 18 Jahren.
Das Produktportfolio umfasst den Angaben zufolge die Clydebuilt-Reihe mit verschiedenen 12-jährigen Single Malt Whiskys, die in Sherry-Fässern gereift wurden. Die Whiskys sollen im Fachhandel zu Preisen zwischen 45 und 83 Euro angeboten werden. Ardgowan arbeitet für die Fassreifung mit der spanischen Bodega Miguel Martín zusammen.
Ardgowan will Deutschland zum Kernmarkt machen
„Diese neuen Partnerschaften sind ein wichtiger Schritt für Ardgowan, da wir unsere Boutique Marke Clydebuilt und den zukünftigen Ardgowan Single Malt den anspruchsvollen Whiskytrinkern in diesen wichtigen Märkten näherbringen“, zitierte das Unternehmen David Keir, Sales & Marketing Director bei Ardgowan, in der Mitteilung. Das schottische Unternehmen strebt nach eigenen Angaben an, Deutschland zu einem der drei wichtigsten Märkte für seine Produkte zu entwickeln.
Kammer-Kirsch importiert seit 1990 hochwertige Spirituosen nach Deutschland. Zum Portfolio gehören unter anderem Whiskys von Arran, Tomatin und Spey. Das Unternehmen vertreibt zudem eigene Obstbrände, insbesondere Kirschwasser.
