Süßwarenindustrie unter Druck Kakaovermahlung in Deutschland bricht ein

Die Kakaovermahlung ist in Deutschland im zweiten Quartal 2025 um 17,09 Prozent gesunken. Auch europaweit zeigt sich ein eindeutiger Rückgang. Darüber informiert der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI). 

Freitag, 18. Juli 2025, 11:47 Uhr
Thomas Klaus
Populäres Getränk: Der Pro-Kopf-Verbrauch von Kakao lag im Wirtschaftsjahr 2023/24 bei 3,1 Kilogramm. Bildquelle: Getty Images

Die Kakaovermahlung in Deutschland ist im zweiten Quartal 2025 stark gesunken. Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie berichtet, dass die zehn am Meldeverfahren teilnehmenden Unternehmen insgesamt 84.280,4 Tonnen Kakao vermahlten. Dies entspricht einem Rückgang von 17,09 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Rückgang von 7,2 Prozent in Europa

Auch in Europa setzt sich dieser negative Trend fort. Die Europäische Kakaoorganisation (ECA) gab an, dass Unternehmen im zweiten Quartal 2025 in Europa 331.762 Tonnen Rohkakao vermahlten. Dies bedeutet einen Rückgang von 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, in dem Unternehmen noch 353.522 Tonnen verarbeiteten.

Die Kakaovermahlung zeigt die Nachfrage nach Schokolade und anderen kakaohaltigen Produkten an. Bei diesem Prozess verarbeiten Unternehmen Kakaobohnen zu Kakaomasse, Kakaobutter und Kakaopulver – den Grundzutaten für die Schokoladenherstellung.

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