Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat eine neue Vizepräsidentin. Die Verwaltungsexpertin Beate Niemann-Wieland hat am 1. Juli ihr Amt angetreten, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Sie folgt auf Gerd Fricke, der Ende Juni in den Ruhestand ging.
Niemann-Wieland leitete seit September 2021 die Zentralabteilung des BVL. In ihrer neuen Funktion soll sie den digitalen Umbau der Behörde vorantreiben. „Ich freue mich, an vorderer Stelle beim digitalen Umbau des BVL mitgestalten zu können“, sagte die neue Vizepräsidentin laut der Mitteilung. Sie will nach eigenen Angaben auch das Thema Nachhaltigkeit stärker in der Behörde verankern.
Die Juristin studierte Rechtswissenschaften in Münster und im niederländischen Nijmegen. Nach dem zweiten Staatsexamen 1995 arbeitete sie zunächst im Finanzministerium von Sachsen-Anhalt und später im Sozialministerium von Brandenburg. Von 2009 bis 2021 leitete sie die Abteilung Personal und Recht der Technischen Universität Berlin.
BVL-Präsident Cramer lobt neue Stellvertreterin
„Mit Frau Niemann-Wieland konnten wir eine äußerst kompetente und engagierte Vizepräsidentin gewinnen“, teilte BVL-Präsident Friedel Cramer mit. Sie werde die maßgebliche Kraft des Transformationsprozesses im BVL sein.
Das BVL ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMEL). Die Behörde ist für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, Tierarzneimitteln und gentechnisch veränderten Organismen zuständig. Im Bereich der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit koordiniert sie die Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und der Europäischen Union.
