Der Spirituosenhersteller Campari steckt mitten in einem volatilen Übergangsjahr: Im vergangenen Jahr konnte der Konzern zwar den Umsatz um 2,4 Prozent auf gut drei Milliarden Euro steigern, allerdings brach der Nettogewinn ein. Donald Trumps Zollpolitik stellt für den wichtigen US-amerikanischen Markt ein Risiko dar. Europa, das für 46 Prozent des Absatzes steht (Amerika für 47 Prozent, Asien-Pazifik für 7 Prozent), gilt als stabil.
Um den Abverkauf für die Kernmarke Campari anzukurbeln, setzen die Italiener seit diesem Jahr in Deutschland für die Marke Campari erstmals LED-Motion-Regalschilder ein – in 1.200 Märkten, zum Beispiel bei Edeka, Hit und Rewe. Für andere Marken des Konzerns waren sie bereits im Einsatz, vor allem in den USA und Großbritannien. Die Kunden können den QR-Code auf den Schildern mit ihrem Smartphone scannen und werden beispielsweise zu Rezepten für Campari-Produkte geleitet.
Tobias Scheiba, Channel & Customer Marketing Director, kommentierte die Aktion mit den Worten: „Der Point of Sale bietet mit seiner enormen Reichweite und der Vielzahl an Kommunikationsmöglichkeiten sehr spannende Potenziale für den gezielten Marken- und Signature-Drink-Aufbau.“ Der auf die Schilder gedruckte QR-Code gibt Aufschluss über Interaktion und Interesse der Konsumenten.
