BWSI, BVW und VDS planen einen Zusammenschluss, der im kommenden Jahr formell beschlossen werden soll. BWSL, BVW und VDS haben sich nach „konstruktiven und erfolgreichen Beratungen“ einstimmig dafür ausgesprochen, ihre bislang eigenständigen Strukturen in einem gemeinsamen, schlagkräftigeren Verband zu vereinen.
Der Zusammenschluss basiere auf einer langjährigen, bewährten Zusammenarbeit und werde als notwendige Antwort auf die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen der Branche gesehen. Durch die Fusion sollten die Interessen der Wein-, Sekt- und Spirituosenwirtschaft gebündelt, Synergien genutzt und die gemeinsame Stimme gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit gestärkt werden. Ziel ist es, die Position der Branche langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.
Positive Rückmeldungen von Mitgliedern
Christoph Mack, Präsident des BWSI, betont: „Die pauschale öffentliche Diskussion über alkoholische Getränke und die wirtschaftlichen Belastungen zeigen deutlich: Gemeinsam können wir wesentlich wirkungsvoller auftreten als drei einzelne Organisationen. Ein Zusammenschluss macht uns zur klaren Stimme für die Kulturgüter Wein, Sekt und Spirituosen.“
Auch Johannes Hübinger, Präsident des BVW, unterstreicht: „Die Rückmeldungen unserer Mitglieder haben gezeigt, dass ein Zusammenschluss die Schlagkraft unserer Interessenvertretung deutlich erhöht. Gemeinsame Ressourcen schaffen eine stabile Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft.“
Oliver Gloden, Präsident des VDS, ergänzt: „Unsere Verbände arbeiten schon heute eng zusammen und stehen vor denselben Herausforderungen. Mit einem Zusammenschluss setzen wir ein starkes Zeichen für die Einheit unserer Branchen und stärken unser Auftreten gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit erheblich. Das ist verantwortungsbewusstes und vorausschauendes Handeln im Sinne der gesamten Branche.“
