Heimtiermarkt-Studie Tierhalter zeigen hohe Markentreue bei Futter

Mehr als 40 Prozent der deutschen Hunde- und Katzenbesitzer wechseln das Geschäft, wenn ihre bevorzugte Futtermarke nicht verfügbar ist. Nur etwa jeder dritte Tierhalter greift dann zu einer anderen Marke. Der Online-Handel spielt besonders bei Katzenfutter eine wichtige Rolle. Das sind Ergebnisse einer Mafowerk-Studie.

Freitag, 22. November 2024, 11:11 Uhr
Theresa Kalmer
Katzenfutter wird auch gerne online gekauft: 67 Prozent der Katzenhalter kaufen zumindest gelegentlich Futter im Internet. Bildquelle: Getty Images

Deutsche Tierhalter wechseln bei fehlender Marke häufig das Geschäft. 43 Prozent der Hundebesitzer und 42 Prozent der Katzenhalter suchen ein anderes Geschäft auf, wenn sie ihre bevorzugte Marke nicht finden. Dies ergab eine aktuelle Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Mafowerk, für die 2.000 Tierhalter befragt wurden.

Nur 28 Prozent der Hundebesitzer greifen den Angaben zufolge zu einer anderen Marke, wenn ihr bevorzugtes Produkt nicht verfügbar ist. Bei den Katzenhaltern liegt dieser Anteil mit 31 Prozent etwas höher. 27 Prozent der Katzenhalter warten ab und hoffen auf den nächsten Einkauf. 

Online-Handel wichtige Einkaufsstätte für Futter

Die Studie zeigt auch die hohe Bedeutung des Online-Handels für die Branche. 67 Prozent der Katzenhalter kaufen zumindest gelegentlich Futter im Internet. 19 Prozent bestellen nach eigenen Angaben mindestens zwei- bis dreimal im Monat online. Damit ist der Online-Handel bei Katzenfutter die viertstärkste Einkaufsstätte und liegt fast gleichauf mit den großen Zoofachmärkten.

Futter-Kauffrequenz ähnlich zu Lebensmitteln 

Die Kauffrequenz bei Hundefutter ähnelt der von Lebensmitteln. 30 Prozent der Hundehalter kaufen laut der Untersuchung mindestens einmal pro Woche Futter. Die Mehrheit mit 36 Prozent kauft zwei- bis dreimal pro Monat. Die Kauffrequenz hängt dabei von der Größe des Hundes ab. Je kleiner der Hund, desto häufiger kaufen die Halter Futter. Besitzer großer Hunde kaufen seltener, dafür aber größere Mengen.

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