Das neue Lager wird an das bereits bestehende, vollautomatisierte Hochregallager für Wasch- und Reinigungsmittelprodukte angebunden. Es ist das größte Konsumgüterlager von Henkel in Europa.
Fünf Lagerorte, die aktuell in Deutschland und in der Benelux-Region verteilt sind, werden künftig am Standort Düsseldorf vereint. „Durch die gebündelte Belieferung reduziert sich die Anzahl der benötigten Auslieferungen. Dies trägt zu einer verbesserten Nachhaltigkeits-Bilanz unserer Logistikkette bei“, sagt Oliver Wittig, Logistikleiter für Henkel Consumer Brands Deutschland. Das neu angebaute Lager erhält zudem einen direkten Gleisanschluss. So können die Haarprodukte, die in Wassertrüdingen in Südbayern produziert werden, direkt ab Werk mit dem Güterzug nach Düsseldorf transportiert werden – und das bei geringeren CO2-Emissionen als bei der Beförderung auf der Straße, heißt es in einer Pressemitteilung.
„Düsseldorf ist nicht nur unser Hauptverwaltungssitz, sondern auch die zweitgrößte Produktionsstätte von Henkel weltweit“, ergänzt Dr. Daniel Kleine, Henkel Präsident Deutschland und Standortleiter Düsseldorf. „Wir investieren kontinuierlich in den Standort Düsseldorf – im Schnitt bis zu 100 Millionen Euro jährlich. Und auch diese Investition ist wieder ein klares Bekenntnis zum Standort Deutschland und Düsseldorf.“
Das neue Lager wird durch eine Förderbrücke direkt mit dem bestehenden Hochregallager verbunden, um eine nahtlose Integration der Logistikprozesse und eine schnelle Belieferung der Kunden zu gewährleisten. Das bestehende Hochregallager für Wasch- und Reinigungsmittel bietet bereits Platz für über 200.000 Paletten auf bis zu 16 Ebenen und einer Grundfläche von 24.000 Quadratmetern – das entspricht einer Fläche von mehr als drei Fußballfeldern. Durch die Lagererweiterung kommen weitere 6.000 Quadratmeter hinzu, die Platz für weitere 40.000 Paletten bieten. Künftig werden hier Konsumgüterprodukte für den deutschen Markt sowie für Belgien, Luxemburg und die Niederlande gelagert.
Die Erweiterung des Lagers in Düsseldorf ist Teil der zweiten Phase der Integration der ehemals getrennten Unternehmensbereiche Laundry & Home Care und Beauty Care in den Unternehmensbereich Consumer Brands. Gemäß dem Grundsatz „one face to the customer“ optimiere Henkel seine Logistikprozesse. Das bedeutet: ein Auftrag, eine Lieferung, eine Rechnung. Durch die Optimierung der Logistikprozesse könne Henkel die Effizienz der Abläufe steigern und seine Position im Markt weiter stärken.
Logistik Henkel erweitert Hochregallager in Düsseldorf
Mit dem ersten Spatenstich beginnen in dieser Woche am Hauptsitz von Henkel in Düsseldorf die Bauarbeiten für ein neues Lager für Konsumgüterprodukte – vor allem aus dem Bereich Haarpflege. Das Unternehmen investiert 44 Millionen Euro in den Neubau, der Ende 2025 fertiggestellt sein soll.
Das könnte Sie auch interessieren
Supermarkt des Jahres 2026
LP international - Nachrichten
-
Frankreich/GroßbritannienLactalis kauft britische Milchsparte von SaputoDer französische Molkereikonzern Lactalis übernimmt das britische Geschäft seines kanadischen Konkurrenten Saputo. Damit sichert sich das Familienunternehmen bekannte Namen wie die Cheddar-Marke Cathedral City und die Butter-Marke Country Life.
-
Großbritannien/SüdkoreaOcado und Lotte eröffnen automatisiertes LogistikzentrumDer britische Technologieanbieter Ocado und der südkoreanische Handelskonzern Lotte Shopping nehmen ihr erstes gemeinsames Logistikzentrum in Betrieb. Der Standort in Busan verfügt über ein vollautomatisiertes Tiefkühllager und liefert mit einer rein elektrischen Fahrzeugflotte aus. Der Online-Lebensmittelmarkt in Südkorea wächst mit gut 20 Prozent pro Jahr.
-
FrankreichChampagner-Ernte beginnt so früh wie seit 40 Jahren nichtMehrere Hitzewellen ließen Trauben in Frankreich rasch reifen. Die Lese für Champagner beginnt deshalb ungewöhnlich früh. Was heißt das für die Qualität des Schaumweins?
Viel gelesen in Hersteller
-
Salzige und herzhafte SnacksNüsse im Proteinboom – wo Vollsortimenter noch Potenzial verschenken -
Interview mit Mintel-Analystin„Texturwechsel haben großes Marktpotenzial“ – welche internationalen Nusstrends nach Deutschland kommen -
FleischalternativenErsatzprodukte bleiben spannend – auch weil neue Regeln das Geschäft verändern -
CEO im InterviewVom Neustart zum Wachstum – Biovegan peilt 30 Millionen Euro Umsatz an
Im Heft
Hersteller
-
HerbstaktionenBlau-weiß verkauft – wie Händler mit Oktoberfest-Stimmung Kaufimpulse schaffen -
HerbstaktionenDisplays statt Preisrabatte – so schöpfen Händler das Halloween-Potenzial aus -
Frische-ConvenienceSo will Marziale zur ersten Adresse für italienische Feinkost werden -
Unangemeldet20.000 Artikel auf 1.000 Quadratmetern – warum Kunden bei Edeka Reschke in München den Überblick behalten -
So entsteht...Räucherlachs in nur zwei Tagen – vom Frischfisch zum Feinkostprodukt -
CEO im InterviewVom Neustart zum Wachstum – Biovegan peilt 30 Millionen Euro Umsatz an
Warenkunde
-
ProduktwissenFranciacorta – die italienische Premium-Alternative zu ChampagnerDer italienische König des Schaumweins entsteht durch Flaschengärung. Den Franciacorta herzustellen, erfordert viel Handarbeit.
-
ProduktwissenVon Golden bis Very Dark – wie der Erntezeitpunkt den Geschmack von Ahornsirup prägtKanadas „flüssiges Gold“ macht Pfannkuchen oder Desserts zur Delikatesse. Der aromatische Sirup kann aber mehr als nur Süße.
Nachhaltigkeit
-
Koalitionsstreit KlimaschutzSPD will Klimaanpassung im Grundgesetz verankern -
Verpackungsverordnung tritt in KraftEU verbietet Ewigkeitschemikalien in Lebensmittelverpackungen -
LebensmittelverschwendungDenns Biomarkt und Too Good To Go verkaufen mehr als zwei Millionen Überraschungstüten
-
DIHK-UntersuchungWirtschaft wegen Energiekosten an Belastungsgrenze
Personalien Hersteller
Im Gespräch - Hersteller
-
Famila-Warenhausleiter im Interview„Traditionelle Angebote sind erfolgreich“ – warum Klassiker zur WM den Unterschied machenOliver Wagner vom Famila-Warenhaus in Neustadt setzt zur Fußball-WM vor allem auf bewährte Sortimente statt teurer Aktionen – und erklärt, warum zu viel Event schnell zum Verlustgeschäft wird.
-
Ritter Sport„Nachhaltigkeit ist ein Marathon, kein Sprint“Mehr Nachhaltigkeit beim Kakao und bei anderen Zutaten ‒ das ist das Ziel der Schokoladenhersteller. Viel wurde bereits erreicht, doch es bleibt noch einiges zu tun. Benno Mauerhan spricht über Nachhaltigkeit, sein erstes Jahr als DACH-Chef und horrende Kakaopreise.