Hygieneartikel Johnson&Johnson wieder lieferfähig

In der o.b.-Produktionsstätte von Johnson & Johnson in Wuppertal laufen die Produkte wieder in allen Varianten und Größen vom Band. Für Burkhard Anders (Foto), Senior Commercial Director DACH, war „der enge und offene Informationsaustausch mit unseren Handelspartnern ein entscheidender Erfolgsfaktor, um die Verfügbarkeit unserer Produkte im Regal auch während der Wiederaufbauarbeiten sicherzustellen".

Dienstag, 12. Juli 2022 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Johnson&Johnson wieder lieferfähig
Bildquelle: Johnson & Johnson

„Das schließt größtmögliche Transparenz über Produktverfügbarkeiten und Lieferzeiten ein. Alle konnten somit von dem ganzheitlichen Ansatz profitieren, der die gesamte Lieferkette End-to-End berücksichtigte“, erklärte Anders weiter.

Vor einem Jahr war die Produktionsstätte von der Flut massiv beschädigt worden. Damals wurde schnell reagiert, um die rund 5,8 Millionen o.b.-Tampon-Käufer in Deutschland weiterhin versorgen zu können. Denn die Produktion aus Wuppertal bedient nach eigenen Angaben 90 Prozent des deutschen o.b.-Tampon-Bedarfs und mehr als 40 Auslandsmärkte.

Dass die Produktionsstätte wieder voll lieferfähig ist, war nur im Zusammenspiel mit anderen Standorten des Unternehmens und dank des agilen Einsatzes der Mitarbeiter möglich. Binnen weniger als einer Woche nach der Überschwemmung reisten 45 der rund 330 Mitarbeiter des Wuppertaler Werks freiwillig zum kleineren Produktionsstandort in Frankreich, um die verbleibenden Kapazitäten maximal auszulasten.

„Es ist bemerkenswert, wie wir als Organisation zusammengestanden und als Team vor Ort einen Weg durch die Katastrophe gefunden haben. Das Team hat eine fantastische Arbeit geleistet“, erklärt Fredrik Hedvall, Geschäftsführer und Werksleiter in Wuppertal. Bereits drei Wochen nach der Überschwemmung lief die erste Verpackungslinie wieder. Weitere Maschinen wurden in der Produktionshalle angeschlossen und die Produktionskapazitäten schrittweise erhöht. Zur Prävention vor erneuten Überschwemmungen wurden nötige Sicherheitsvorkehrungen vorgenommen und kritische Produktionseinheiten auf räumlich höher gelegenen Ebenen installiert.

Parallel wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um die Herausforderungen entlang der Wertschöpfungskette anzugehen. Lieferanten haben etwa bei der Produktverpackung ausgeholfen, sodass sich die limitierten Kapazitäten in Wuppertal sehr schnell kompensieren ließen. 

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