Schweinepest Weitere Tiere vor der Keulung

Trotz negativer Untersuchungsergebnisse sollen im Zusammenhang mit der Afrikanischen Schweinepest die Tiere eines weiteren Betriebs im Emsland getötet werden.

Dienstag, 05. Juli 2022, 14:33 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Es sei nicht auszuschließen, dass von einzelnen Tieren des Kontaktbetriebs ein Risiko ausgehe, teilte das Landwirtschaftsministerium in Hannover mit. Auf dem Hof in Freren mit 1.800 Mastschweinen waren Tiere stichprobenartig nach dem Virus der für Schweine hoch hochansteckenden Afrikanischen Schweinepest getestet worden.

Auf dem Betrieb eines Ferkelerzeugers aus Emsbüren war am Wochenende der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest festgestellt worden. 280 Sauen und 1.500 Ferkel mussten notgetötet werden. Der Landkreis Emsland erließ eine in Kraft getretene Allgemeinverfügung, die Transport- und Vermarktungseinschränkungen für mehrere Hundert Schweinehalter im Emsland und der Grafschaft Bentheim mit sich bringt. Der Hof in Freren hatte vom Ausbruchsbetrieb Ferkel zur Mast bekommen.

 

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