Hygienepapiere Essity verarbeitet Stroh zu Klopapier

Unter der Marke Zewa bringt Essity jetzt auch Toilettenpapier mit Stroh auf den Markt. Das teilte der Hersteller für Hygieneprodukte heute mit. Für die Verarbeitung von Stroh zu Zellstoff hat Essity im Werk in Mannheim eine Anlage für 40 Millionen Euro errichtet. 

Mittwoch, 22. Juni 2022 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Essity verarbeitet Stroh zu Klopapier
Bildquelle: Essity

Fast das komplette Sortiment des Zewa-Toilettenpapiers enthält jetzt einen Strohzellstoffanteil von mindestens 10 Prozent. Der lokal hergestellte Strohzellstoff ersetzt einen Teil des holzbasierten Zellstoffs, der bisher aus dem Ausland importiert werden musste. „Essity nutzt Stroh, das nach der Ernte übrig bleibt und fertigt daraus einen hochwertigen Zellstoff für Zewa Toilettenpapiere“, sagt dazu Ingolf Braun, Vice President Sales & Marketing bei Essity. „Das ist nicht nur ein großer Schritt auf dem Weg in eine nachhaltige Kreislaufgesellschaft, in der nichts vergeudet wird. Wir beweisen damit auch, dass konventionelle Produkte nachhaltiger werden können, damit mehr Menschen ihre persönliche Klimabilanz verbessern.“

Für die Papier-Herstellung hat Essity in innovative Technik investiert und eine neue Anlage in Betrieb genommen. „Sie ist nicht nur energieeffizienter als herkömmliche Zellstoff-Fabriken, da sie mit geringeren Temperaturen und Druckverhältnissen arbeitet. Sie benötigt im Herstellungsprozess auch weniger Wasser“, nennt Essity die Vorteile.

Weiter reduziert Essity kontinuierlich den Einsatz von Plastik. Deswegen sind die Verpackungen des neuen Zewa mit Stroh recycelbar und enthalten über 30 Prozent Rezyklat.





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