Getränkewirtschaft Verbände verurteilen russischen Angriff

Die Verbände der deutschen Getränkewirtschaft betonen ihre volle Solidaridät mit der Ukraine. Da die Getränkeproduktion in Deutschland in hohem Maße von Gas abhängig sei, müsse die Politik jetzt vor allem für Planungssicherheit sorgen.

Donnerstag, 24. März 2022 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Die Verbände der deutschen Getränkewirtschaft blicken bestürzt auf den russischen Angriff auf die Ukraine und drücken den Menschen in der Ukraine ihre Solidarität aus. In einer gemeinsamen Pressemeldung heißt es weiter, dass man in Gedanken bei den ukrainischen Kollegen aus der Getränkeindustrie sei, die unter Lebensgefahr und schwierigsten Bedingungen versuchten, die Produktion aufrecht zu erhalten, um eine Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Die Verbände betonen, dass man die gegen Russland verhängten Sanktionen der Bundesregierung und der Europäischen Union in vollem Maße unterstütze. Besonders besorgniserregend sei die schlechte humanitäre Lage in der Ukraine durch fehlendes Trinkwasser. Viele Unternehmen der deutschen Getränkewirtschaft seien deshalb aktiv an der Mobilisierung von Hilfen finanzieller und sachlicher Form beteiligt. Auch mit der Aushilfe von Trinkwasser, Abfüllbehältnissen sowie logistischen Mitteln versuche man seinen Beitrag zu leisten.

Da die Getränkeproduktion in Deutschland in hohem Maße von Gas abhängig sei, sähe man leider auch hierzulande die Energieversorgung und damit die Fähigkeit zur Produktion weiter Teile der gesamten Ernährungs- und Getränkeindustrie massiv gefährdet. Um einen Versorgungsengpass an Energie ausschließen zu können, appelliere man an den Bund, Vorkehrungen zu treffen, die bei der Energieverfügbarkeit eine Planungssicherheit gewährleisten. Verlässliche Aussagen für Krisenfall-Szenarien mit drohenden Versorgungsengpässen sowie umsetzbare Perspektiven zum Auffangen drastischer Kostensteigerungen seien von Nöten.

Dennoch betonen die Verbände der Getränkewirtschaft, dass derzeit trotz Preissteigerungen bei Strom und Gas, Rohstoffen, Logistik und Verpackungen sowie zunehmender Verknappung vieler Güter eine Versorgung der Bevölkerung gesichert sei. Um dies weiterhin gewährleisten zu können, sei die Aufrechterhaltung der Lebensmittellieferketten die Aufgabe mit höchster Priorität.

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