Schweinehaltung Bauernverbände fordern Ausstiegsprämie

Die Bauernverbände in Niedersachsen und Westfalen-Lippe fordern angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Schweinehalter eine staatliche Ausstiegsprämie. Wer die Zucht oder Mast aufgebe, sollte eine Entschädigung bekommen.

Mittwoch, 13. Oktober 2021, 08:50 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Danish Agriculture & Food Council F.m.b.A

Das sollte in die Nationale Nutztierstrategie aufgenommen werden, forderten Landvolk Niedersachsen und der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) in dieser Woche.

Die Verbände beklagen, dass neben der schwierigen Marktlage wegen Corona und der Afrikanischen Schweinepest auch hohe behördliche Auflagen die Situation der Höfe erschwert. „Um einen von der Gesellschaft und der Politik gewünschten Prozess nicht zu einem Strukturbruch werden zu lassen, braucht es eine finanzielle Unterstützung in Form einer Umstrukturierungsprämie oder einer Entschädigung für den Ausstieg aus der Tierhaltung“, sagten die Präsidenten Holger Hennies (Landvolk) und Hubertus Beringmeier (WLV).

In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen werden 15 Millionen der deutschlandweit 25 Millionen Schweine gehalten. Allein in Niedersachsen sank die Zahl der schweinehaltenden Betriebe seit Mai 2018 von 5.700 auf 5.000. 

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