Im Jahr 2020 war besonders zu spüren, dass die Menschen vermehrt zuhause gegessen haben. Diese gesteigerte Nachfrage nach Philadelphia und Miracel Whip ließ das Werk innerhalb der Produktion an seine Kapazitätsgrenzen stoßen. Philadelphia ist nach Unternehmensangaben in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Nummer 1 im Frischkäsemarkt. Der geplante Ausbau der Produktion schaffe nun Abhilfe und zahle zudem in die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens ein. Mondelēz International möchte darüber hinaus mit der Strategie „Snacking Made Right“ Konsumenten den richtigen Snack, für den richtigen Moment, auf die richtige Art und Weise hergestellt, anbieten. Dies könnte für weitere Nachfrage sorgen.
„Wir sind ein hochmodernes und effizientes Lebensmittelwerk und haben einen hohen Stellenwert innerhalb von Mondelēz International. Unsere beliebten Marken wie Philadelphia oder Miracel Whip spielen im Leben unserer Konsument*innen eine wichtige Rolle. Deshalb freuen wir uns sehr über das Investment in den Kapazitätsausbau unserer Produktion und in Nachhaltigkeitsprojekte“, berichtet Kerstin Picker-Münch (Bildmitte), Werksdirektorin im Lebensmittelwerk von Mondelēz International in Bad Fallingbostel. Mit dem Ausbau entstehen rund 30 zusätzliche neue Arbeitsplätze. Das Investment in den Standort gab die Werksdirektorin erstmals in einem Hintergrundgespräch mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil (im Bild links) sowie Karin Thorey (rechts), Bürgermeisterin Bad Fallingbostel, öffentlich bekannt. Seit 1957 ist am Standort Bad Fallingbostel die Produktion weltbekannter Marken wie Philadelphia und Miracel Whip untergebracht. Das Lebensmittelwerk ist mit rund 600 Mitarbeitern, davon derzeit 34 Auszubildende, einer der größten Arbeitgeber im Heidekreis.
Süßwaren Mondelēz investiert rund zwölf Millionen Euro
Das Snacking-Unternehmen Mondelēz International investiert rund zwölf Millionen Euro in sein größtes Lebensmittelwerk für Milchprodukte und Feinkost in Europa - Bad Fallingbostel. Die Investmentsumme fließt in den Kapazitätsausbau sowie in eine optimierte Energieversorgung, um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.
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