Epta-Gruppe Weniger Umbauten, weniger verdient

Geschlossene Produktionsstätten, verschobene Umbauten und Renovierungen im Handel: Kältespezialist Epta setzte 2020 rund 5 Prozent weniger um. Marco Nocivelli, geschäftsführende Direktor (Foto), will nun stärker in Innovationen investieren wie Kühlfächer, wo der Kunde vorbestellte Ware rund um die Uhr abholen kann.

Dienstag, 27. April 2021 - Hersteller
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Epta-Gruppe

Im Jahr 2020 beliefen sich die Umsatzerlöse der Epta-Gruppe nach einer Unternehmensmeldung aus Verkäufen und Dienstleistungen auf 908 Millionen Euro. Dies ist ein Rückgang um 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Ursachen für diesen Rückgang liegen, so Nocivelli,  insbesondere im zweiten Quartal, in dem Produktionsstätten in Europa schließen und viele geplante Umbauten und Renovierungen von Märkten im Einzelhandel verschoben werden mussten: „In der zweiten Jahreshälfte konnte sich das Geschäft vollständig erholen und der Umsatz entsprach wieder den Prognosen.“

Die Epta-Gruppe erzielte einen Jahresüberschuss von 19 Millionen Euro. Die Nettofinanzposition lag bei 81 Millionen Euro, eine Verbesserung im Vergleich zu 2019. Auch beim Eigenkapital konnte Epta nach eigenen Angaben eine Erhöhung verzeichnen: Das Unternehmen schloss das Jahr mit 313 Millionen Euro ab.

2020 investierte das Unternehmen 25,2 Millionen in Produktinnovationen und die Modernisierung der Produktionsstandorte. Für den Lebensmitteleinzelhandel waren dies etwa neue Produktlinien für Discounter sowie kleine und mittlere Verkaufsflächen. 2021 stehen Lösungen wie „#EPTABricks“ im Blick: Die Kühlfächer ermöglichen es Kunden, rund um die Uhr zuvor online bestellte Waren (frische Produkte, Tiefkühlwaren und Trockenprodukte) abzuholen.

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