In seinem Beschluss (Az. 6 W 95/20) wies das Gericht damit die Wettbewerbsklage eines Konkurrenten ab, der einer großen deutschen Weinkellerei die genannte Herkunftsangabe verbieten lassen wollte.
Tatsächlich wird dem in Italien geernteten Grundwein in einem zweiten Schritt in Spanien Hefe, Zucker und Likör zugesetzt, stellten die Richter fest. Diese zweite Gärung zum Schaumwein ändere aber nichts an der in Italien erfolgten Traubenernte und ersten Verarbeitung zu Wein. Laut EU-Verordnung sei es dem Hersteller in diesem Fall sogar freigestellt, ob er als Herkunftsland Italien oder Spanien nenne.
Die im Eilverfahren ergangene Entscheidung ist nicht anfechtbar.