Deutscher Raiffeisenverband Einige Molkereien sollen Milchmenge reduzieren

Die Corona-Pandemie führt am Milchmarkt zu starken Verwerfungen. Mehrere deutsche Molkereigenossenschafte leiden derzeit unter einem erschwerten Exportgeschäft, vor allem, weil Absatzmöglichkeiten nach Südeuropa fehlen.

Donnerstag, 09. April 2020, 10:01 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Außerdem ist die Belieferung der Gastronomie zusammengebrochen sowie der Großverbraucherbereich eingeschränkt. Die Molkereigenossenschaften sind allerdings – abhängig von ihren Produktsortimenten – unterschiedlich betroffen. Während eine Gruppe von Molkereien einen hohen Milchbedarf für den Lebensmittelhandel hat, um Produkte wie H-Milch und H-Sahne herzustellen, sind die exportorientierten mit Umsatzeinbußen konfrontiert.

Molkereigenossenschaften, die in der aktuell schwierigen Situation am Milchmarkt mit Absatzeinbußen zu kämpfen haben, sollten ihre Lieferanten zur Drosselung ihrer Milchmengen auffordern“, appelliert Franz-Josef Holzenkamp, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), an die betroffenen Unternehmen.

Es gibt für den Landwirt mehrere Möglichkeiten, die Milchmenge zu reduzieren. Eine davon ist, die Tiere „trocken zu stellen“, dabei wird unter anderem die Futterration verändert.

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