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Afrikanische Schweinepest Bulgarien im Fokus

Lebensmittel Praxis | 10. Januar 2020
Afrikanische Schweinepest: Bulgarien im Fokus
Bildquelle: Getty Images

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) plagt immer neue Gebiete in Bulgarien: In einer großen Industriefarm in der Region Warna im Nordosten müssen nach Angaben des Staatsfernsehens gut 39.600 Schweine getötet werden. Die Farm in dem Dorf Brestak ist einer von insgesamt vier neuen Seuchenherden in Bulgarien, die seit Anfang 2020 nachgewiesen wurden.

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In einer großen Schweinefarm im nordöstlichen Raum Schumen hatte am Dienstag die Tötung von 24 500 Tieren begonnen. Ein Teil der Schweine soll aus der Industriefarm im Raum Warna stammen, hieß es in TV-Berichten. Die beiden anderen neuen Herde der Schweinepest sind im Raum Sliwen im Südosten und bei Gabrowo im Balkangebirge.

Wegen der ASP waren 2019 in Bulgarien Zehntausende Schweine in Großfarmen und auch auf Bauernhöfen getötet worden. Vielerorts wehrten sich die Menschen gegen die von der staatlichen Agentur für Lebensmittelsicherheit angeordnete Tötung der Tiere.

Wegen des ASP-Ausbruchs im Nachbarland Rumänien hatte Bulgarien 2018 einen rund 130 Kilometer langen Schutzzaun entlang der Grenze errichtet. Rumänien hatte in den vergangenen Jahren und bereits auch 2020 besonders viele Ausbrüche von Schweinepest in Betrieben.