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Molkereien Erneut Fälle deutschlandweiter Rückrufe

Lebensmittel Praxis | 11. November 2019
Molkereien: Erneut Fälle deutschlandweiter Rückrufe
Bildquelle: Getty Images

Nachdem erst im Oktober die Unternehmen Deutsches Milchkontor sowie Fude + Serrahn deutschlandweit Packungen fettarmer Frischmilch vom Markt genommen hatten, folgen nun weitere Rückrufe. Die Molkerei Hochwald Foods hat bundesweit Frischmilch der Marke Bärenmarke wegen einer möglichen bakteriellen Verunreinigung zurückgerufen.

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Betroffen ist die Ein-Liter-Packung „Die frische Milch“ (3,8 Prozent Fett) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 30. November 2019, wie das Unternehmen mitteilte. Bei Routinekontrollen sei bei einzelnen Packungen eine Verunreinigung mit dem Keim Bacillus Cereus festgestellt worden, der zu Durchfall oder Erbrechen führen könne. Die Ursache für die Verunreinigung sei inzwischen beseitigt, andere Chargen und Artikel seien nicht betroffen, hieß es.

Die Freisinger Molkerei Weihenstephan ruft derweil Milch und Kakao zurück. Ein Produktionsfehler könne zum vorzeitigen Verderb der betroffenen Chargen führen. Betroffen sind Ein-Liter-Tetrapacks von „Weihenstephan H-Milch 3,5 Prozent“ mit Mindesthaltbarkeitsdatum 8. Januar 2020 sowie von „Weihenstephan H-Kakao“ mit Mindesthaltbarkeitsdatum 19. Februar 2020.

Verbraucher, die einen der angegebenen Artikel gekauft haben, könnten die Milch auch ohne Vorlage des Kassenbons bei ihrem Händler zurückgeben und sich den Preis erstatten lassen.