70 der bisher 71 Mitarbeitern sei eine entsprechende Stelle angeboten worden. Provisorisch seien dazu Büros im „Gründersaal“ der Sektkellerei eingerichtet worden. Das Büro in Mainz wird geschlossen. Bereits im Juli war bekannt geworden, dass Dr. Hans-Joachim Momm, langjähriger Geschäftsführer der Freixenet GmbH, wie geplant in den Ruhestand geht. Kombiniert beschäftigen beide Schaumwein-Produzenten nach dem Zusammenschluss rund 4.000 Mitarbeiter, 600 davon in Deutschland. Das Zusammenwachsen der beiden Unternehmen solle weit gehend ohne den Verlust von Arbeitsplätzen ermöglicht werden. 2017 erzielte die Henkell-Gruppe einen Umsatz von 702 Millionen Euro, und Freixenet erwirtschaftete etwa 535 Millionen Euro. Für 2018 geht Brokemper von einem Wachstum aus, nannte jedoch keine konkreten Zahlen. Weltweite Herausforderungen seien unter anderem der Brexit und die Krise in der Ukraine. Allerdings sei in Westeuropa Wachstum zu verzeichnen. Das Geschäft in Osteuropa sei ebenfalls viel versprechend, weil hier ein wirtschaftlicher Aufschwung zu beobachten sei.
„Henkell Freixenet“ Freixenet Deutschland wird komplett integriert
Die Wiesbadener Henkell & Co.-Gruppe wird nach dem Zusammenschluss mit Freixenet die deutsche GmbH in Mainz komplett integrieren und an den Wiesbadener Standort holen. Dies erklärte Andreas Brokemper, Sprecher der Henkell-Geschäftsführung (Foto).
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