Nestlé Konzern akzeptiert Geldstrafe in Indien nicht

Der Lebensmittel-Konzern Nestlé, einer der größten Hersteller der Branche weltweit soll in Indien wegen angeblich verunreinigter Maggi-Nudeln 4,5 Mio. Rupien, das sind rund 59.000 Euro Strafe zahlen. Dies teilten die indischen Behörden mit.

Donnerstag, 30. November 2017, 12:25 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Die verunreinigten Proben waren 2015 bei Durchsuchungen von Vertriebshändlern sichergestellt worden. Eine Gemeinde im Bundesstaat Uttar Pradesh hat zudem auch den Vertriebspartnern des Nestlé-Konzerns eine Strafe von umgerechnet rund 22.300 Euro auferlegt. Damals hatten die indischen Behörden auch einen sechs Monate langen Verkaufsstopp verhängt. Nestlé hatte wegen des Falls Millionen von Nudelpackungen vom Markt genommen. Die Kosten bezifferte der Konzern zum ersten Halbjahr 2015 auf 66 Mio. Franken oder gut 56 Mio. Euro.

Ein Sprecher von Nestle Indien betonte nun, dass Maggi-Nudeln „100 Prozent unbedenklich“ für den Verzehr seien. Der Hersteller wolle Berufung gegen die Verordnung einlegen. „Der in den Proben gefundene Aschegehalt, zu dem auch Schwermetalle gehören, lag über den zulässigen Grenzwerten für den menschlichen Verzehr“, sagte der Gemeindebeauftragte für Lebensmittelqualität, Singh. Die Entscheidung zu dem Fall sei erst jetzt gefallen, da es noch lange Anhörungen gegeben hatte, so Singh.

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