Thurn:Mit Eigenverwaltung aus der Insolvenz

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Thurn Mit Eigenverwaltung aus der Insolvenz

Der mittelständische Hersteller von Wasch- und Reinigungsmittelhersteller Thurn ist in Schwierigkeiten geraten. Das Unternehmen aus dem nordrhein-westfälischen Neunkirchen-Seelscheid bei Köln will sich durch ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung sanieren. Thurn stellt beispielsweise das Waschmittel Tandil und den Zekol Bad- und Duschkabinenreiniger her.

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Das Familienunternehmen beliefert unter anderem Aldi, Lidl und Edeka. „Mit der Eigenverwaltung verfolgen wir das Ziel, die beiden Unternehmen fortzuführen und nachhaltig zu sanieren sowie die Arbeitsplätze zu erhalten“, sagte Geschäftsführer Adolf Günter Thurn den Medien. Deshalb lau¬en der Betrieb und die Produktion weiter. Das zuständige Amtsgericht habe zugestimmt. Ursache für die Probleme seien Verzögerungen bei „Optimierungsmaßnahmen“. Dadurch seien Kostensenkungen ausgeblieben. Ebenso sei die Rentabilität des Produktionswerkes der AT Abfüllbetrieb Greven GmbH hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Die Partnerunternehmen aus Industrie und Handel seien informiert uns hätten zugesichert, weiter zu liefern beziehungsweise den Weg mitzugehen Die Unternehmen erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 200 Mio. Euro und beschäftigen mehr als 450 Mitarbeiter. Die Geschäftsführung ist weiter für das operative Geschäft verantwortlich, steht jedoch unter der Aufsicht eines vorläufigen Sachwalters.