Bayerische Milchindustrie:Bio-Käse im Angebot

Bildquelle: BMI

Bayerische Milchindustrie Bio-Käse im Angebot

Die Bayerische Milchindustrie eG (BMI) hat sich in einem „schwierigen Jahr 2016 erfolgreich weiterentwickelt“, so Vorstandsvorsitzender Peter Hartmann. Mit der Marke  „BMI BioBauern“, bietet die Genossenschaft seit Kurzem eine Marke  für den Lebensmitteleinzelhandel an.

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Die Käsevarianten fallen im Regal durch eine authentische Verpackung auf: Echte Bio-Landwirte, die ihre Milch an die BMI liefern, sind auf den Käsepackungen abgebildet. Außerdem unterstützt die BMI ihre 1.920 Bauern bei der Produktion von gentechnik-freien Futtermitteln, indem sie einen Zuschuss von einem Cent pro Liter für die so genannte „oGt-Milch“ (ohne Gentechnik) gewährt. Die Genossenschaft bewies nach Aussagen ihres Vorstandsvorsitzenden „Verantwortung für ihre Milcherzeuger“ und erhöhte den Auszahlungspreis im Vergleich zum Wettbewerb frühzeitig bereits im Juni 2016. Mit dieser Entscheidung durchbrach die BMI Rückgang des Milchpreises und reagierte laut Hartmann „schnell auf erste Anzeichen der Erholung im Markt“. Bis Jahresende wurde der Milchpreis vom Tiefpunkt im Mai um zehn Cent angehoben, auf etwas über 29 Cent pro Liter. Der Jahresumsatz 2016: 532 Mio. Euro, knapp 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Jahresüberschuss betrug 11,6 Mio. Euro, worin allerdings auch Einnahmen aus dem Verkauf eines Grundstücks eingeflossen sind.