Wasser war im Sommer 2025 das meistbestellte Getränk bei Flink – noch vor Bier, Cola und Radler. Das geht aus einer Auswertung der Bestelldaten hervor, die der Schnelllieferdienst veröffentlicht hat. Der sogenannte Sommer-Drink-Report zeigt zudem deutliche regionale Unterschiede beim Trinkverhalten der Deutschen.
Besonders auffällig sind laut der Auswertung die regionalen Vorlieben bei Softdrinks. Fanta etwa bestellen Kunden in Ostdeutschland den Angaben zufolge fast doppelt so häufig wie im Süden des Landes. Paulaner Spezi, das Cola-Orangen-Mischgetränk aus Bayern, ist demnach nicht nur im Süden beliebt, sondern wird auch im Osten Deutschlands ähnlich häufig bestellt. In Berlin dagegen spiele Spezi eine deutlich geringere Rolle. Fritz-Kola dominiere erwartungsgemäß im Norden rund um Hamburg, während Coca-Cola seine stärksten Absätze im Süden verzeichne. „Spezi ist in Bayern erfunden – aber offenbar auch im Osten geliebt. Das hätte ich nicht erwartet“, zitierte Flink seinen Deutschland-Geschäftsführer Lucas Rietz in der Mitteilung.
Überraschend ist laut dem Lieferdienst auch das Ergebnis beim Bier: Klassisches Pils oder Helles sei im Sommer 2025 seltener bestellt worden als in den Wintermonaten. Biermischgetränke wie Radler und Alsterwasser hätten das klassische Bier in der warmen Jahreszeit überholt. Beim Helles führe München das Ranking an, getragen von Marken wie Augustiner und Paulaner. Im Norden hingegen sei Pils die bevorzugte Wahl – Berlin, Hamburg und Kiel zählten zu den stärksten Pils-Städten. Beim Radler liege Berlin mit doppelt so vielen Biermischgetränken pro Bestellung wie Hamburg oder München vorn.
Berlin bestellt mehr Aperitifs und Gin Tonic als jede andere Stadt
Berlin sticht in der Auswertung insgesamt als besonders vielfältige Getränkestadt hervor. Die Hauptstadt bestelle im Sommer nach eigenen Angaben mehr Aperitif-Getränke, mehr Biermischgetränke und mehr Tonic Water als jede andere deutsche Stadt. Auch beim Gin Tonic führe Berlin die Rangliste an und bestelle mehr als doppelt so viel Tonic Water wie Hamburg. Aperol, Campari und ähnliche Aperitif-Getränke seien in der warmen Jahreszeit deutlich gefragter als im Winter, wobei der Juni als Spitzenmonat herausrage.
Beim Roséwein überrasche Hamburg als Hochburg Norddeutschlands und schlage dabei Köln und München, so Flink. Der stärkste Rosé-Monat sei bundesweit der Juli gewesen. „Offenbar braucht Hamburg keinen Mittelmeer-Urlaub, um Rosé zu trinken – die Elbe tut’s auch“, sagte Rietz laut der Mitteilung.