Branche schwächelt Lebensmittelhandel verliert im März spürbar an Umsatz

Der Lebensmitteleinzelhandel hat im März 2026 einen Umsatzrückgang von 2,7 Prozent gegenüber dem Februar verzeichnet. Damit entwickelte sich die Branche schlechter als der gesamte Einzelhandel. Nur der Internet- und Versandhandel wuchs gegen den Trend um 3,0 Prozent.

Donnerstag, 30. April 2026, 11:04 Uhr
Manuel Glasfort
Der Gang zum Supermarkt ist kostspieliger geworden – die Verbraucher achten zunehmend aufs Geld, wie neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Bildquelle: Shutterstock

Der Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland verzeichnete im März 2026 einen deutlichen Umsatzrückgang. Die Erlöse sanken gegenüber dem Vormonat real um 2,7 Prozent und nominal um 2,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Vergleich zum März 2025 gingen die Umsätze im Lebensmittelhandel real um 3,3 Prozent und nominal um 1,9 Prozent zurück.

Realer Umsatzrückgang auch bei Nicht-Lebensmitteln

Damit entwickelte sich der Lebensmitteleinzelhandel schlechter als der gesamte Einzelhandel. Dieser verzeichnete im März 2026 gegenüber dem Vormonat einen realen Umsatzrückgang von 2,0 Prozent und einen nominalen Rückgang von 1,5 Prozent. Im Jahresvergleich sanken die Umsätze im gesamten Einzelhandel real um 2,0 Prozent und nominal um 0,5 Prozent.

Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln verbuchte im März 2026 gegenüber dem Vormonat einen realen Umsatzrückgang von 1,0 Prozent und einen nominalen Rückgang von 0,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 verzeichnete der reale Umsatz einen Rückgang von 0,6 Prozent, während der nominale Umsatz um 0,5 Prozent stieg.

Internet- und Versandhandel wächst gegen den Trend

Gegen den Trend wuchs der Internet- und Versandhandel. Dort stiegen die Umsätze im März 2026 gegenüber dem Vormonat sowohl real als auch nominal um 3,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2025 legte der Umsatz im Internet- und Versandhandel real um 5,9 Prozent und nominal um 6,1 Prozent zu.

Bereits im Februar 2026 hatte der Einzelhandel Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Nach revidierten Zahlen sanken die Erlöse gegenüber Januar 2026 real um 0,3 Prozent und nominal um 0,6 Prozent. Alle Angaben beziehen sich auf kalender- und saisonbereinigte Werte.

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