Wirtschaftsleistung 2025 Deutschland bleibt drittgrößte Volkswirtschaft der Welt

Deutschland hat im vergangenen Jahr seinen Platz als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt verteidigt. Das Bruttoinlandsprodukt erreichte 5.100 Milliarden Dollar. Deutschland behauptete sich damit hinter den USA und China vor Japan. 

Montag, 23. Februar 2026, 12:38 Uhr
Thomas Klaus
Bedeutsamer Handelsmarkt: Deutschland dürfte auch 2026 seinen dritten Platz halten, so eine IW-Prognose. Bildquelle: Getty Images

Deutschland hat im vergangenen Jahr seinen Platz als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt verteidigt. Das Bruttoinlandsprodukt summierte sich 2025 auf rund 5.100 Milliarden US-Dollar, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) berechnete. Trotz anhaltender Wirtschaftskrise behauptete sich die Bundesrepublik damit hinter den USA und China.

Deutschland und Japan kämpfen mit ähnlichen Problemen

Die USA führen das Ranking mit einer Wirtschaftsleistung von 30.800 Milliarden Dollar an, gefolgt von China mit 19.500 Milliarden Dollar. Japan liegt mit 4.400 Milliarden Dollar auf dem vierten Platz, knapp hinter Deutschland. Das Land hatte seinen dritten Platz bereits 2024 an die Bundesrepublik verloren.

Beide Volkswirtschaften kämpfen nach Angaben des Instituts mit ähnlichen Problemen: zunehmendem globalen Protektionismus, wachsender Konkurrenz aus China und einer alternden Bevölkerung. Zugleich verlieren Deutschland und Japan seit geraumer Zeit an Dynamik gegenüber den beiden Spitzenreitern. Die USA und China wachsen deutlich schneller, nicht zuletzt wegen ihrer Führungsrolle bei Hightech und Künstlicher Intelligenz sowie ihrer großen Binnenmärkte.

Institut erwartet moderates Wachstum für 2026

Deutschland dürfte auch 2026 seinen dritten Platz halten, wie das Institut prognostiziert. Nach zwei schwachen Jahren wird die Wirtschaft den Berechnungen zufolge um etwa ein Prozent wachsen – mit Hilfe von staatlichen Investitionen. Die Erholung bleibe jedoch moderat. Die Konjunktur laufe weiter mit angezogener Handbremse, heißt es.

Perspektivisch könnte Ende des Jahrzehnts das stark wachsende und bevölkerungsreiche Indien Deutschland überholen. Das Institut betont, wie wichtig es sei, den Handel mit Indien noch stärker auszubauen. Ein stärker wachsender indischer Markt eröffne zusätzliche Absatzmöglichkeiten für Waren aus Deutschland.

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