Der Einzelhandel hat durch die Eröffnung der Weihnachtsmärkte Ende November einen kräftigen Umsatzschub erhalten. Händler verzeichneten durch Kartenzahlungen durchschnittlich 36,8 Prozent höhere Einnahmen als in der Woche zuvor. Dies geht aus einer Analyse des Finanztechnologie-Unternehmens Sumup hervor.
Besonders stark frequentiert waren die Weihnachtsmärkte am Freitag, den 28. November, und am Samstag, den 29. November. An diesen beiden Tagen stiegen die Einnahmen im Einzelhandel deutlich an. Am Freitag lagen sie 25 Prozent über dem Vortag, am Samstag kletterten sie um weitere 14 Prozent, wie Sumup mitteilte. Auch gastronomische Angebote profitierten: Am Freitag verzeichneten sie ein Plus von 28 Prozent, am Samstag von weiteren 14 Prozent.
Die Konsumenten gaben im Durchschnitt 32,90 Euro im Handel aus. Bei gastronomischen Angeboten wie Glühwein, heißer Schokolade oder gebrannten Mandeln zahlten sie durchschnittlich 13,60 Euro. Regional zeigten sich deutliche Unterschiede: In Bremen stiegen die durchschnittlichen Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 83,5 Prozent, in Brandenburg um 76 Prozent und in Niedersachsen um 68 Prozent.
Sumup registriert mehr Transaktionen mit geringeren Beträgen
Im Vergleich zum Vorjahr agierten die Verbraucher jedoch sparsamer. Der durchschnittliche Betrag pro Kartenzahlung sank um 39 Prozent, während die Zahl der Transaktionen um 149 Prozent stieg. Den Angaben zufolge zahlen Konsumenten pro Vorgang kleinere Beträge, die Händler generieren aber insgesamt höhere Einnahmen durch Kartenzahlungen.
Für die Analyse wertete Sumup anonymisierte Transaktionen vom 24. bis 30. November 2025 aus. Als Vergleichszeitraum dienten die Wochen vom 17. bis 23. November 2025 und vom 17. bis 23. November 2024.
