Erzeugerpreise August Erzeugerpreise für Nahrungsmittel steigen um 4,1 Prozent

Die Erzeugerpreise für Nahrungsmittel sind im August 2025 um 4,1 Prozent gestiegen. Besonders stark verteuerten sich Kaffee und Rindfleisch mit Preissteigerungen von über 30 Prozent. Bei Zucker gingen die Preise hingegen deutlich nach unten. 

Freitag, 19. September 2025, 09:53 Uhr
Theresa Kalmer
Am stärksten verteuerten sich Kaffee und Rindfleisch. Butter kostete 5,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Bildquelle: Getty Images

Die Erzeugerpreise für Nahrungsmittel sind im August 2025 deutlich gestiegen. Die Preise lagen um 4,1 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Besonders stark verteuerten sich Kaffee mit einem Plus von 33,1 Prozent und Rindfleisch mit einem Anstieg um 36,6 Prozent. Butter kostete 5,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

36,8 Prozent Preisrückgang bei Zucker

Deutliche Preisrückgänge verzeichnete das Statistische Bundesamt bei Zucker. Die Preise sanken hier um 36,8 Prozent gegenüber August 2024. Auch bei Vorleistungsgütern für die Nahrungsmittelproduktion gaben die Preise nach. Getreidemehl verbilligte sich um 3,5 Prozent. Die Preise für Futtermittel für Nutztiere lagen um 2,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte insgesamt sanken im August 2025 um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Hauptgrund dafür waren die niedrigeren Energiepreise, die um 8,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau lagen.

Anzeige

analytica 2026

analytica: die ganze Welt des Labors

Die Weltleitmesse für Labortechnik, Analytik, Biotechnologie und die analytica conference vom 24. bis 27. März 2026 in München.
Mehr erfahren

Neue Produkte

Regional-Star 2025 - Die Nominierten