Grillmarkt im Wandel Absatz der Einweggrills steigt um 39 Prozent

Die Nachfrage nach Einweggrills in Deutschland wächst rasant. Während der Absatz der günstigen Grillschalen um 39 Prozent zulegt, sinken die Verkäufe herkömmlicher Grillgeräte. Auch Outdoor-Pizzaöfen werden immer beliebter. 

Montag, 07. Juli 2025, 10:05 Uhr
Manuel Glasfort (mit dpa)
Einweggrills wie diese werden immer beliebter, wie aktuelle Daten von NielsenIQ zeigen. Bildquelle: Getty Images

Die Nachfrage nach Einweggrills ist in Deutschland stark gestiegen. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres verkauften Händler 459.200 der mit Kohle gefüllten Schalen. Dies entspricht einem Plus von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das hat das Marktforschungsunternehmen NielsenIQ ermittelt. 

Sinkende Durchschnittspreise für Kohle- und Gasgrills

Der Trend zu den günstigen Einweggrills hat sich damit beschleunigt. Bereits in den ersten fünf Monaten 2024 stieg der Absatz um 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das geht aus den Nielsen-Daten hervor. 

Der Markt für herkömmliche Grillgeräte entwickelt sich dagegen rückläufig. Verkäufe von Standard-Grills, die mit Holzkohle oder Gas betrieben werden, sanken in den ersten fünf Monaten 2025 um 2,4 Prozent auf 475.000 Stück. Nach Angaben der Marktforscher sind die Durchschnittspreise für Kohle- und Gasgrills Anfang dieses Jahres gesunken. Bei Elektrogrills stiegen die Durchschnittspreise hingegen.

Über eine positive Entwicklung können sich die Hersteller von Outdoor-Pizzaöfen freuen. Die Nachfrage nach diesen Geräten hat laut NielsenIQ zugenommen.

Einen Hintergrundbericht zum Thema Grillen lesen Sie hier.

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