Jahresbilanz und Ausblick Edeka Nord will Marktanteile ausbauen

Im Geschäftsjahr 2023 haben die selbstständigen Kaufleute von Edeka Nord eine Umsatzsteigerung von fast 4 Prozent auf vergleichbarer Fläche erzielt. Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent auf 3,96 Milliarden Euro. Vorstandssprecher Stefan Giese (Foto) will eine Vielzahl von Expansionsmöglichkeiten prüfen, um der Edeka Nord mehr Marktanteile zu verschaffen.

Donnerstag, 30. Mai 2024 - Handel
Lebensmittel Praxis
Artikelbild Edeka Nord will Marktanteile ausbauen
Bildquelle: Edeka Nord / Christian Schmidt

Zum 31. Dezember 2023 belieferte Edeka Nord 623 Märkte (davon 610 Selbstständige und 13 in Regie) mit einer durchschnittlichen Verkaufsfläche von 1.319 Quadratmetern und erzielte 2023 ein Konzernergebnis von rund 33,7 Millionen Euro. Ende 2023 befanden sich fünf Marktkauf-Filialen und acht Edeka-Märkte in eigener Regie. Die Regiebetriebe erzielten dabei einen Warenumsatz von 220 Millionen Euro (Vorjahr: 266 Mio. Euro). Im Rahmen von Existenzgründungen hat Edeka Nord zwölf Kaufleute in den Weg in die Selbstständigkeit begleitet. Dies sei ein klares Zeichen für den besonderen Stellenwert des starken Genossenschaftsmodells, heißt es in einer Pressemitteilung von Edeka Nord. Insgesamt wurden drei Märkte neu eröffnet, drei Objekte verlagert, ein Objekt privatisiert und in besagten zwölf Märkten haben die Inhaber gewechselt.

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 hatten einen Umfang von über 270 Millionen Euro. Die Investitionen bezogen sich im Wesentlichen auf Standorte des selbstständigen Einzelhandels und den Umbau der Logistik, insbesondere den Neubau des Lagers Neumünster-Eichhof. Für das Geschäftsjahr 2024 sind am Standort Neumünster-Eichhof weitere Investitionen von über 80 Millionen Euro vorgesehen. Die Investitionen in die Logistikbetriebe im Rahmen von „Logistik 2030“ markieren die höchsten Investitionen der über 120-jährigen Firmengeschichte.

Der Warenumsatz des Fleischwerks Edeka Nord betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr fast 420 Millionen Euro (Vorjahr: 397 Mio. Euro).  Die Außenumsätze der Backwarensparte betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 161 Millionen Euro (Vorjahr: 154 Mio. Euro). Die Backwarensparte hat zwei Produktionsstätten, davon ist eine in Mölln und eine in Groß Grönau. Der Vertrieb der Backwaren erfolgt in den rund 450 Backshops von Dallmeyers Backhus, Heinrich von Allwörden und Nur Hier. Davon werden 235 Backshops durch Pächter betrieben. 

„Die aktuelle wirtschaftliche sowie politische Ausgangssituation stellt sich als sehr herausfordernd dar. Wir benötigen Stabilität und Verlässlichkeit, um uns weiter auf die Bedürfnisse unserer Kunden zu kümmern. Für das laufende Jahr erwarten wir eine positive Umsatzentwicklung im selbstständigen Einzelhandel von 3 bis 4 Prozent. Darüber hinaus gehen wir von einer Spannenverbesserung auf das Lagersortiment von 0,3 Prozent aus. Zusätzlich werden wir eine Vielzahl von Expansionsmöglichkeiten prüfen und umsetzen, um unsere Marktanteile weiter auszubauen und das genossenschaftliche Unternehmer-Unternehmen in Norddeutschland weiter zu stärken. Wir sind positiv gestimmt für das laufende Jahr 2024 sowie die langfristigen Entwicklungen in den Folgejahren 2025 und 2026“, schließt Stefan Giese die Generalversammlung.

 

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