Umstellung Hellofresh setzt auf Fertiggerichte statt Kochboxen

Hellofresh konnte eine schwache Nachfrage nach Kochboxen nach eigenen Angaben zum Jahresbeginn durch die Einführung von Fertigmahlzeiten ausgleichen. Dies führte dazu, dass das Unternehmen sein Angebot auch in Schweden und Dänemark ausweitete.

Donnerstag, 25. April 2024, 11:34 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Hello Fresh

„Die Umsätze aus Fertiggerichten machen bereits ein Viertel des Konzernumsatzes aus, und wir erwarten, dass dieser Anteil in Zukunft weiter steigen wird“, sagte Unternehmenschef Dominik Richter. Er setzt große Hoffnungen in das Wachstum der vorgekochten Gerichte. Im aktuellen Jahr werde erwartet, dass der Umsatz mit Fertiggerichten um etwa 50 Prozent steigen wird. In den USA, dem größten Einzelmarkt, beansprucht Hellofresh mit seiner Marke Factor nach Angaben des Unternehmens einen Marktanteil von 74 Prozent im sogenannten Ready-to-Eat-Segment.

Zwischen Januar und März stieg der Umsatz des Unternehmens um 3,8 Prozent auf etwa 2,07 Milliarden Euro, was allerdings unter den Erwartungen der Analysten lag. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) überraschte jedoch positiv. Trotz eines Rückgangs um fast 75 Prozent auf 16,8 Millionen Euro wegen hoher Kosten für Marketing und Produktionsanläufe, übertraf es die Erwartungen der Analysten. Der Verlust im ersten Quartal erhöhte sich von 25,4 Millionen Euro auf nun 83,8 Millionen Euro.

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