Sicherheitsgewerbe Branche sieht noch großes Potenzial im Einzelhandel

Das private Sicherheitsgewerbe in Deutschland wächst weiter. Großes Potenzial sieht die Branche im Einzelhandel. Denn erst 4 Prozent des Gesamtumsatzes entfällt auf diesen Bereich. Allerdings verbirgt sich der Handel zum Teil auch beim Objektschutzdienst mit einem Umsatzanteil von 50 Prozent.

Montag, 04. Dezember 2023 - Handel
Thomas Klaus
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Bildquelle: Thomas Hellmann

2022 stieg der Umsatz auf 11,1 Milliarden Euro, während es 2012 noch knapp 5 Milliarden Euro gewesen waren. Die Zahl der Mitarbeiter kletterte in diesem Zeitraum von 183.000 auf 273.000. Diese Zahlen nennt der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW). Er berichtet ebenfalls von steigenden Gehältern bei den Beschäftigten, die inzwischen bei durchschnittlich 34.556 Euro pro Jahr landen. 

Der so genannten Lünendonk-Liste zufolge sind die fünf größten Player im Sicherheitsmarkt: Securitas Holding (Berlin) mit 1,03 Milliarden Euro Umsatz, die Kötter Unternehmensgruppe (Essen; 479 Millionen Euro); die Kieler Wach- und Sicherheitsgesellschaft (Kiel, 458 Millionen Euro), die Niedersächsische Wach- und Schließgesellschaft Eggeling & Schorling (Hannover, 340 Millionen Euro) und der Pond Security Service (Erlensee, 309 Millionen Euro).

Der BDSW rechnet mit einer zunehmenden Nachfrage beim Einzelhandel und sieht sich dafür immer besser gerüstet. Denn viele Vorurteile gehörten mittlerweile der Vergangenheit an. Die Mitarbeiter seien besser ausgebildet und qualifiziert. Und die Politik erkenne die Branche in den Planungen für ein neues Sicherheitsgewerbegesetz als eine so genannte Säule der Inneren Sicherheit an. 

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