Konjunktur Inflation in der Eurozone nimmt deutlich ab

Wie das Statistikamt Eurostat nach einer zweiten Schätzung mitteilte, hat sich die Teuerung in der Eurozone im September deutlich abgeschwächt. Während Lebens- und Genussmittel die stärksten Preistreiber waren, gingen die Energiepreise im Jahresvergleich weiter zurück.

Mittwoch, 18. Oktober 2023, 11:56 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Getty Images

Insgesamt sei die Inflationsrate von 5,2 Prozent im Vormonat auf 4,3 Prozent gesunken. Die Verbraucherpreise stiegen im Monatsvergleich um 0,3 Prozent. Damit wurde die erste Erhebung wie von Analysten erwartet bestätigt.

Rückläufig war auch die Kernteuerung, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden. Die Jahresrate fiel im September auf 4,5 Prozent, nachdem sie im Monat zuvor bei 5,3 Prozent gelegen hatte. Auch hier wurde die erste Schätzung bestätigt.

Trotz der schwächeren Teuerung werde das mittelfristige Inflationsziel der Europäische Zentralbank (EZB) von zwei Prozent nach wie vor klar überschritten. Sie stemmt sich seit mehr als einem Jahr mit Zinserhöhungen gegen die hohe Inflation.

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