Gasumlage HDE fordert Belastungsmoratorium

Nachdem am Montag die Festlegung der Gasumlage auf 2,419 Cent pro Kilowattstunde bekanntgegeben wurde, warnt der Handelsverband Deutschland (HDE) vor einer Überlastung der Wirtschaft und der privaten Haushalte. 

Mittwoch, 17. August 2022 - Handel
Lebensmittel Praxis
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Der HDE fordert, dass weitere Kostenexplosionen bei den Energiekosten beispielsweise durch die Absenkung der Stromsteuer auf das europäisch zulässige Minimum abgefedert werden. „Den Einzelhandel trifft die Gasumlage gleich doppelt. Zum einen müssen die Unternehmen Mehrausgaben stemmen und zum anderen hat die Kundschaft weniger Geld zur Verfügung“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Mit der Festlegung der Gasumlage bewege sich die Bundesregierung daher auf einem schmalen Grat. Die Bundesregierung müsse aufpassen, dass sie niemanden überlaste und schweren wirtschaftlichen Schaden zulasse. Deshalb dürfe die Gasumlage nicht höher sein als für den Fortbestand der Energieunternehmen unbedingt notwendig. „Da darf nicht noch mehr kommen. Der Einzelhandel braucht dringend ein Belastungsmoratorium“, so Genth weiter. Um weitere Energiekostenexplosionen abzufedern, müsse die Stromsteuer zumindest vorübergehend auf das europäisch zulässige Minimum abgesenkt werden. „Wichtig ist auch, den EU-weit gemeinsamen Einkauf von Gas konsequent voranzutreiben. Hier besteht erhebliches Potenzial für Kostensenkungen“, betont Genth.

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