Lieferdienst Delivery Hero erwartet bald schwarze Zahlen

Der Lieferdienst Delivery Hero rechnet nach der Übernahme des spanischen Konkurrenten Glovo mit dem Ende der Verluste bei seinem Essensliefergeschäft. Dieses werde in der zweiten Jahreshälfte 2022 die Gewinnschwelle erreichen, teilte das Unternehmen mit.

Dienstag, 11. Januar 2022, 08:44 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: Delivery Hero

Im vierten Quartal sei mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 0 bis 100 Millionen Euro zu rechnen. Seine langfristige Margenprognose bestätigte Delivery Hero.

Das Berliner Dax-Unternehmen stockt seine Beteiligung an der 2015 gegründeten Liefer-App Glovo für 780 Millionen Euro in Aktien um 39,4 Prozent auf und hält damit mehr als 80 Prozent der Anteile an dem Start-up aus Barcelona. Damit werde Glovo mit insgesamt 2,3 Milliarden Euro bewertet, teilte Delivery Hero kurz vor dem Jahreswechsel mit. Das spanische Unternehmen hatte von Beginn an nicht nur Essen aus Restaurants ausgeliefert, sondern auch Einkäufe aus Supermärkten oder aus Apotheken – ein Bereich, in den Essenslieferdienste wie Delivery Hero auch vordringen wollen.

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