Der Lieferdienst Wolt baut seine Flotte an Elektrofahrzeugen in Deutschland aus. Das Unternehmen führt ab diesem Winter 20 Elektroautos und 20 elektrische Lastenräder in deutschen Großstädten ein, wie Wolt mitteilte. Die Maßnahme ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens.
Die Elektroautos sollen in Berlin, Köln, Frankfurt, München, Hamburg und Potsdam zum Einsatz kommen. Weitere Städte sollen folgen. Die 20 elektrischen Lastenräder vom Typ VOK-E nutzt Wolt in Berlin, wo sie sich nach Angaben des Unternehmens besonders für dicht besiedelte Gebiete und Kurzstrecken eignen. Bereits im Februar hatte Wolt erste elektrische Lastenräder in Berlin eingeführt und die Anzahl seitdem erhöht.
Zwischen Juli 2024 und Juli 2025 führte Wolt nach eigenen Angaben 66 Prozent aller Lieferungen in Deutschland mit emissionsarmen Fahrzeugen durch. Dazu zählen Fahrräder, E-Bikes und E-Scooter. „Nachhaltige urbane Mobilität ist zentral für unsere Mission, Städte lebenswerter zu machen“, zitierte das Unternehmen Jamie Saab, Global Head of Sustainability bei Wolt, in der Mitteilung. „Dabei geht es nicht nur um Emissions- und Stauvermeidung, sondern auch darum, dass saubere, effiziente und erschwingliche Elektrofahrzeuge für die Menschen zugänglich werden, die unsere Plattform täglich am Laufen halten.“
Wolt baut auf Better Cities Fund auf
Die Erweiterung baut auf dem „Better Cities Fund“ von Wolt auf. Das Programm startete 2024 mit einem Volumen von 2,25 Millionen Euro und soll Kuriere beim Zugang zu E-Bikes und Elektromopeds unterstützen. Der Fonds stellt den Angaben zufolge finanzielle Unterstützung und Zugang zu speziell entwickelten Elektrofahrzeugen bereit.
Seit Anfang 2024 hat Wolt nach eigenen Angaben schätzungsweise 45 Tonnen CO₂ durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen eingespart. Verbesserte Routenführung und betriebliche Effizienzsteigerungen in der App hätten dazu beigetragen, die Emissionen pro Lieferung in den vergangenen zwölf Monaten weltweit um 8 Prozent zu senken, teilte das Unternehmen mit.
