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Real-Verkauf Auf Sozialplan geeinigt

Lebensmittel Praxis | 18. November 2020
Real-Verkauf: Auf Sozialplan geeinigt
Bildquelle: Real

Real-Gesamtbetriebsrat und Real-Geschäftsführung einigten sich auf einen Sozialplan, der für mehr als 90 Prozent der Mitarbeiter gilt. Zusätzlich zu den im Sozialplan geregelten Abfindungszahlungen ist dort vereinbart, an jeden abfindungsberechtigten Arbeitnehmer einen Einmalbetrag in Höhe von jeweils 400 Euro brutto zu zahlen.

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Der Real-Gesamtbetriebsrat wurde von 242 der aktuell 269 Real-Märkte beauftragt, stellvertretend für die lokalen Betriebsräte mit der Geschäftsführung einen Sozialplan auszuhandeln.

Die Real-Geschäftsführung strebt nach einer Unternehmensmeldung weiterhin an, die Abgabe von Märkten möglichst im Rahmen eines Betriebsübergangs zu gewährleisten, um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abzusichern. Es sei jedoch nicht auszuschließen, dass es zum Verlust von Arbeitsplätzen durch Schließungen von Märkten kommt, für die trotz der Anstrengungen aller beteiligten Parteien keine Perspektive erarbeitet werden konnte.

„Wir freuen uns, eine faire Formel für die Berechnung von Abfindungssummen gefunden zu haben. Diese berücksichtigt sowohl den bisherigen Verdienst als auch die Dauer der Betriebszugehörigkeit“, erklärt Bojan Luncer, Vorsitzender der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der Real GmbH.

„Der nun verhandelte Sozialplan deckt alle eventuellen Veränderungen an einem Standort ab, bevor dieser an einen neuen Betreiber übergeben wird. Für alle anderen Fälle bleibt die bisher gültige Gesamtbetriebsvereinbarung auch weiterhin in Kraft. Somit werden keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter von einem Tag auf den anderen vor dem Nichts stehen“, erläutert der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrates, Werner Klockhaus.