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Geflügelpest Erste Fälle nachgewiesen

Lebensmittel Praxis | 02. November 2020
Geflügelpest: Erste Fälle nachgewiesen
Bildquelle: Getty Images

Bei mehreren Wildvögeln in Norddeutschland ist die Geflügelpest aufgetreten. Bisher handelt es sich nur um einzelne Fälle, erklärte das Bundesagrarministerium. Für den Handel bestehen mit dem Ausbruch keine Beschränkungen.

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Wie das Ministerium weiter mitteilte, wurde die Krankheit bei einer Wildente in Hamburg, einem Mäusebussard in Mecklenburg-Vorpommern und verschiedenen Wildvögeln in Schleswig-Holstein nachgewiesen. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) habe dies zuvor bestätigt.

Die Experten des FLI hatte bereits Anfang Oktober darauf hingewiesen, dass im Herbst mit den Zugvögeln auch Infektionen von Wildvögeln mit Geflügelpest auftreten können und das Risiko als hoch eingestuft. 

Die Behörden fordern Geflügelhalter nun zur Vorsicht auf. Das Bundesagrarministerium weist darauf hin: Übertragungen auf den Menschen sind möglich, bisher aber noch nie beobachtet worden. Tote Vögel sollten nicht angefasst werden, auch um eine Verschleppung des Erregers zu verhindern.