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EHI-Studie Handel investiert weiter in Energieeffizienz

Lebensmittel Praxis | 27. November 2019
EHI-Studie : Handel investiert weiter in Energieeffizienz
Bildquelle: Christian Tech/ Tegut

Der Handel in der Region D-A-CH nimmt Millionen-Summen in die Hand, um die Energiekosten weiter zu senken. Über die Hälfte der Lebensmittelhandelsketten investierte in den vergangenen fünf Jahren mehr als 25 Millionen Euro für Energieeffizienzmaßnahmen, ergab die Studie „Energiemanagement im Einzelhandel 2019“ des EHI Retail Instituts.

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Im Food-Handel lagen die Stromkosten laut der EHI-Studie in der D-A-CH-Region bei 51,18 Euro pro Quadratmeter Verkaufsfläche und damit 2,21 Euro niedriger als 2017. Beim Stromverbrauch ist der Unterschied nicht so deutlich:1,2 Prozent weniger als im Vorjahr verbrauchten die Handelsketten aus dem Bereich Food, was 317 kWh/ je Quadratmeter Verkaufsfläche gegenüber 321 kWh/ je Quadratmeter Verkaufsfläche im Vorjahr entspricht. Am oberen Ende der Skala liegen Supermärkte als energieintensivere Form, bei denen Kältetechnik in größerem Ausmaß zum Einsatz kommt und die Warenpräsentation aufwendig ist: 340 kWh/ je Quadratmeter Verkaufsfläche werden dort durchschnittlich verbraucht. Im Food-Bereich entfallen 79 Prozent der gesamten Energiekosten auf elektrischen Strom und 21 Prozent auf Wärmeenergie.

In nachhaltiges Energie- und Ressourcenmanagement wird im Handel ordentlich investiert: Allein 53 Prozent der Food-Handelsketten gaben an, in den vergangenen fünf Jahren jeweils mehr als 25 Millionen Euro in Energieeffizienzmaßnahmen investiert zu haben. Bei 24 Prozent der Food-Handelsketten liegen die Investitionen in dieser Zeitspanne teilweise sogar weit über 50 Millionen Euro.