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Aldi Nord/Süd Verlangen Geld für Knotenbeutel aus Bio-Plastik

Lebensmittel Praxis | 11. Juni 2019
Aldi Nord/Süd: Verlangen Geld für Knotenbeutel aus Bio-Plastik
Bildquelle: Aldi Süd

Nach dem Abschaffen der Einweg-Plastiktragetasche Ende 2018 haben Aldi Nord und Aldi Süd angekündigt, ab Sommer 2019 anstatt konventioneller Knotenbeutel für Obst und Gemüse nur noch solche aus nachwachsenden Rohstoffen in den Filialen anzubieten. Für jeden Beutel sollen Kunden einen Cent zahlen.

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„Die Zahlen bestätigen, dass die Bepreisung der Plastiktaschen Verbraucher sichtlich zum Umdenken bewegt hat. Ein ähnliches Prinzip verfolgen wir mit dem symbolischen Cent für unsere Einwegtüten im Obst- und Gemüsebereich“, erklärt Kristina Bell, Group Buying Director Quality Assurance & Corporate Responsibility, die Strategie.

Die neuen Obst- und Gemüsebeutel bestehen aus einem Rohstoff, der bei der Zuckerrohrproduktion anfällt. „Die biobasierte Variante wird, wie üblicher Kunststoff, über die gelbe Tonne entsorgt und kann somit auch wieder recycelt werden. Der Vorteil des Beutels ist, dass bei der Herstellung kein Erdöl verwendet wird“, so Rayk Mende, Geschäftsführer Corporate Responsibility & Quality Assurance bei ALDI Nord.

Zudem bieten Aldi Nord und Süd ab Herbst 2019 mit wiederverwendbaren Mehrwegnetzen eine Alternative zum Knotenbeutel an. Im vergangenen Jahr haben Verbraucher in Deutschland rund drei Milliarden Einwegbeutel verbraucht.