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Edeka Minden-Hannover Selbstständige Händler treiben Wachstum

Lebensmittel Praxis | 16. Mai 2019
Edeka Minden-Hannover: Selbstständige Händler treiben Wachstum

Bildquelle: Strojny

Die Edeka-Regionalgesellschaft Minden-Hannover hat im Geschäftsjahr 2018 ihren Konzern-Außenumsatz (nach BilRUG) gegenüber dem Vorjahr um 7,4 Prozent auf insgesamt 9,36 Milliarden Euro gesteigert. Die rund 580 selbstständigen Kaufleute wuchsen zusammen mit den regiegeführten Einzelhandelsmärkten auf vergleichbarer Fläche um 3,6 Prozent. „Um unseren Einzelhandel im Wettbewerb dauerhaft zu stärken, investieren wir schwerpunktmäßig in neue Märkte, in unsere Großhandelsstrukturen und in die unternehmenseigene Produktion von frischen Lebensmitteln“, kündigte Mark Rosenkranz (Foto), Vorstandssprecher der Edeka Minden-Hannover, an.

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Unterm Strich vermeldete Rosenkranz einen Konzernjahresüberschuss von 116,9 Millionen Euro.

Rund 190 Millionen Euro investierte die Edeka Minden-Hannover 2018 in neue Märkte sowie in die Modernisierung bestehender Einzelhandelsobjekte. Insgesamt wurden mehr als 43.400 Quadratmeter Verkaufsfläche im Einzelhandel neu geschaffen. In diesem Jahr sollen weitere 200 Millionen Euro in das Ladennetz investiert werden.

Vier neue Kaufleute starteten vergangenes Jahr als Existenzgründer mit eigenen Märkten. Im Jahresverlauf 2019 sind neun weitere Übertragungen von Einzelhandelsstandorten an Edeka-Kaufleute geplant. Die selbstständigen Edeka-Einzelhändler betreiben etwa zwei Drittel der insgesamt 1.511 Edeka-Märkte im Absatzgebiet.

Die integrierten ehemaligen Tengelmann-Märkte verzeichneten ein durchschnittliches Umsatzplus von 13,4 Prozent. Im aktuellen Geschäftsjahr sollen weitere 12 bis 15 Ex-Tengelmann-Standorte umgestellt werden.

Mehr als 50 Millionen Euro investierte die Regionalgesellschaft zudem in ihre Produktionsbetriebe, sowie rund 59 Millionen Euro in ihre Großhandel- und Serviceleistungen. So investierte Bauerngut Fleisch- und Wurstwaren in Bückeburg in handgefertigte Artikel für das Fleisch- und Wurstsortiment in den Frischetheken der Edeka-Märkte und erweiterte die hauseigene Manufaktur. Im Großhandel wurde das Regionallager in Wiefelstede mit einem Investitionsvolumen von 23 Millionen Euro zum zweiten Zentrallager im Absatzgebiet ausgebaut. Damit verkürzen sich die Transportwege.

In Vorbereitung auf den 100. Geburtstag der Edeka Minden eG im Jahr 2020 hat der Unternehmensverbund im laufenden Geschäftsjahr ein umfassendes Modernisierungsprogramm für den Einzelhandel auf den Weg gebracht, das u.a. ladenbauliche Maßnahmen, neue Kühltechnik und Pfandautomaten umfasst. Die Umstellung auf LED-Beleuchtung, geschlossene Kühlmöbel und zentral gesteuerte Kälteanlagen in den Märkten sei bereits so gut wie abgeschlossen. Für sämtliche Neubauten wurden im Sinne einer rundum nachhaltigen Bauweise außerdem die Vorgaben um innovative Maßnahmen wie Betonkernaktivierung, Photovoltaikanlagen und noch umweltfreundlichere Kühlanlagen erweitert.