Erpressung Besorgte Anrufer

Zur aktuellen Erpressung deutscher Handelsunternehmen und dem Fund vergifteter Lebensmittel am Bodensee haben sich bisher mehr als 650 Anrufer bei der Polizei gemeldet. Das sagte ein Polizeisprecher in Konstanz heute der Deutschen Presse-Agentur.

Freitag, 29. September 2017, 13:48 Uhr
Lebensmittel Praxis
Bildquelle: LP-Archiv

Ein Unbekannter hat mit der Manipulation weiterer Produkte in deutschen Supermärkten und Drogerien gedroht, um eine zweistellige Millionensumme zu erpressen. Der mutmaßliche Täter wurde von einer Überwachungskamera aufgenommen und die Bilder gestern veröffentlicht.

Wie der Polizeisprecher sagte, hatten sich seither besorgte Anrufer über den Sachstand informiert. Es seien bis Freitagfrüh aber auch etliche konkrete Hinweise eingegangen. „Die Auswertung der Anrufe läuft fortwährend, die Kollegen prüfen Hinweise rund um die Uhr.“ Die Polizei geht aktuell davon aus, alle bisher vergifteten Gläser entdeckt zu haben. Das Gift Ethylenglycol sei in die Babynahrung eingerührt worden, hieß es von der Polizei. Beim Verzehr drohten „sehr ernsthafte Gesundheitsgefahren bis hin zum Tod“. Die Drohung des unbekannten Erpressers umfasse aber nicht nur Babynahrung. Er habe gedroht, 20 verschiedene Lebensmittel zu vergiften.

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