Amazon Preissturz bei Whole Food

Als neuer Eigentümer der Biokette Whole Foods ist Amazon mit kartellrechtlichem Segen jetzt auch stationär aktiv und attackiert die US-Lebensmittelbranche mit Preissenkungen von bis zu 50 Prozent. Dabei werden die großen Vollsortimenter (z. B. Walmart, Kroger, Target und Costoco) gleichzeitig auch von Aldi und Lidl angegangen

Dienstag, 29. August 2017 in Handel
Lebensmittel Praxis
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Bildquelle: Whole Food

Laut dpa kosten Avocados plötzlich 1,49 statt 2,99 Dollar und das Pfund Wildlachs aus Alaska 9,99 - das sind 5 Dollar weniger als vorher. «Das ist nur der Anfang», verkündet ein Werbeschild in der Filiale in Brooklyn, New York. Die Preise würden „kontinuierlich“ schrumpfen, um damit auch neue Kunden in die 460 Filialen der Bio-Kette kommen. Der elitäre Ansatz von Whoole Foods mit exklusiven Produkten und hohen Preisen wird aufgeweicht.

Die 13,7 Mrd Dollar teure Whoole-Foods-Übernahme wurde an der Börse von Beginn an als Hiobsbotschaft für die etablierten Shopping-Größen verstanden. Seitdem der Deal vor rund zehn Wochen angekündigt wurde, sind die Aktien von Lebensmittelhändlern unter Druck. Die US-Supermarktkette Kroger hat binnen drei Monaten Kursverluste von 28 Prozent erlitten, bei Costco file der Kurs um 15 Prozent.

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