Die Erzeugergenossenschaft Landgard hat eine langfristige Anschlussfinanzierung für auslaufende Kreditlinien vereinbart. Das bestehende Bankenkonsortium führt die Finanzierung fort, wie die Organisation von Obst-, Gemüse- und Blumenerzeugern mitteilte. Die Vereinbarung umfasst auch den Investitionsrahmen für das Zukunftsprojekt Nova.
„Wir haben damit die Planungssicherheit, die wir für die kommenden Jahre brauchen“, zitierte Landgard den Finanzvorstand Moritz Krannich in der Mitteilung. Die Finanzierung schaffe die Voraussetzung, geplante Investitionen in Digitalisierung, Logistik und Standorte umzusetzen.
Das Unternehmen wertet die Zusage des Bankenkonsortiums als Bestätigung seiner wirtschaftlichen und strategischen Tragfähigkeit. Den Angaben zufolge sichert die Vereinbarung den eingeschlagenen Kurs der Restrukturierung und Transformation ab.
Schmitz verspricht professionelle Vermarktung
Aufsichtsratschef Bert Schmitz betonte die Bedeutung für die Mitgliedsbetriebe. „Mit der jetzt gesicherten Finanzierung können sich unsere Mitgliedsbetriebe darauf verlassen, dass Landgard ihre Ware auch in Zukunft ersthändig, professionell und marktgerecht vermarktet“, zitierte das Unternehmen Schmitz.
Landgard mit Sitz in Straelen-Herongen gehört den Gärtnern und vermarktet Blumen, Pflanzen, Obst und Gemüse. Nach eigenen Angaben erzielt das Unternehmen einen jährlichen Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro. Die Genossenschaft beschäftigt mehr als 2.400 Mitarbeiter und betreibt 29 Cash-und-Carry-Märkte. Zudem beliefert Landgard den Lebensmitteleinzelhandel, Baumarktketten und den Fachhandel.