Finanzierungsrunde beendet Foodforecast Technologies sammelt acht Millionen Euro ein

Das Kölner Start-up Foodforecast Technologies hat acht Millionen Euro von Investoren erhalten. Das Unternehmen will damit in weitere europäische Märkte expandieren. Die Software des Unternehmens soll Lebensmittelabfälle um bis zu ein Drittel reduzieren.

Donnerstag, 26. Februar 2026, 12:19 Uhr
Manuel Glasfort
Haben Grund, sich zu freuen (von links): Die Geschäftsführer von Foodforecast Technologies Jan Brormann und Justus Lauten. Bildquelle: Foodforecast Technologies

Das Kölner Unternehmen Foodforecast Technologies hat eine Finanzierungsrunde über acht Millionen Euro abgeschlossen. Die Runde führten die Investoren Shift Invest aus den Niederlanden und der europäische ECBF gemeinsam an, wie das Unternehmen mitteilte.

Lauten: Entscheidender Meilenstein für unser Unternehmen

Es handelt sich um sogenannte Impact-Investoren, also Geldanleger, die mit ihrer Investition neben einer finanziellen Rendite auch eine messbare, positive Auswirkung auf Umwelt oder Gesellschaft erzielen wollen. Die bisherigen Investoren Future Food Fund und Aeronaut Invest beteiligten sich erneut.

Das Unternehmen will mit dem Kapital seine Präsenz in weiteren europäischen Märkten ausbauen. Zudem plant Foodforecast, die Skalierung bei mittelständischen und großen Kunden aus der Backbranche, der Systemgastronomie sowie dem Lebensmitteleinzelhandel voranzutreiben. Zu den Kunden zählen nach eigenen Angaben die Feinbäckerei Ruch, der Systemgastronom SSP sowie Eat Happy.

„Diese Finanzierungsrunde markiert einen entscheidenden Meilenstein für das Unternehmen“, so Gründer und Geschäftsführer Justus Lauten. „Unser Anspruch ist es, die Planung und Produktion von ultrafrischen Lebensmitteln grundlegend neu zu denken.“

Foodforecast Technologies optimiert Produktion ultrafrischer Lebensmittel

Foodforecast Technologies bietet eine Software an, die Bestellungen und Produktion von ultrafrischen Lebensmitteln mit einer Haltbarkeit von wenigen Stunden bis zu einem Tag optimieren soll. Das Geschäftsmodell basiert den Angaben zufolge auf datenbasierten Entscheidungen, die Umsatz und Ertrag verbessern, die Warenverfügbarkeit erhöhen und Lebensmittelabfälle  reduzieren.

Seit dem kommerziellen Markteintritt im Jahr 2022 verzeichnet das Unternehmen nach eigenen Angaben ein starkes Wachstum. Mehrere tausend angeschlossene Filialen nutzen die Software des Unternehmens. Die Technologie erhöhe den Umsatz um bis zu 11 Prozent und reduziere Lebensmittelabfälle um bis zu 34 Prozent, teilte das Unternehmen mit.

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